Programmarbeit
Kulturverein Altenkunstadt will wieder Angebote machen
Altenkunstadt – Auf zwei außergewöhnliche Vereinsjahre hielten die Mitglieder des Kulturvereins Altenkunstadt Rückschau. Bei der Jahresversammlung standen auch Neuwah...

Auf zwei außergewöhnliche Vereinsjahre hielten die Mitglieder des Kulturvereins Altenkunstadt Rückschau. Bei der Jahresversammlung standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung, wobei es einen einmütigen Vertrauensbeweis für die bewährte Vorstandschaft gab.

Bürgermeister Robert Hümmer, der auch Vorsitzender des Kulturvereins ist, erinnerte daran, dass wegen der Corona-Pandemie die beliebten Veranstaltungen wie das Wirtshaussingen sowie die Matinee mit den Künstlern des Landestheaters Coburg und andere Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Dennoch habe es zuletzt auch erfreuliche Ereignisse wie das Märchen „Jorinde und Joringel“ und den Auftritt mit einer Hommage an den bekannten Künstler Heinz Erhardt unter dem Motto „Ein Nasshorn und ein Trockenhorn“ gegeben. Sie wurden den Grund- und Mittelschulkindern geboten und brachten Abwechslung in die Schulalltage. „Mondsüchtig“ und „Kaiserschmarrn“ waren weitere Veranstaltungen, die trotz Corona und unter Einhaltung der Vorschriften stattfinden konnten.

Die ansteigenden Inzidenzzahlen bewogen dann die Vorstandschaft, die für dieses Jahr geplanten beiden Auftritte, den „Weihnachtsalbtraum“, ein fränkisches Mundartkabarett, und den Konzertabend in der Adventszeit abzusagen.

Resultat der Neuwahlen

Die Neuwahlen gingen reibungslos über die Bühne. Das Ergebnis: Vorsitzender ist Robert Hümmer, Zweiter Vorsitzender Otto Schuhmann sowie Schatzmeisterin Martine Mätzke und Schriftführerin Sonja Schrüffer.

Vorschläge für neues Vereinsjahr

Danach wandten sich die Mitglieder dem neuen Vereinsjahr zu, und es wurden erste Vorschläge seitens der Gemeindeverwaltung vorgelegt, welche Aktivitäten möglich wären. Einigkeit bestand darin, wie in jedem Jahr den beiden Schulen, der Grundschule und der Mittelschule, Veranstaltungen zu bieten, die vielleicht, so der Ehrenbürger Otto Schuhmann, die Schulleitungen aus den vorhandenen Spielprogrammen beispielsweise des Fränkischen Theatersommers auswählen sollen. Nachdem zuletzt das Wirtshaussingen, das auf dem Kordigast geplant gewesen war, ausfallen musste, kam von Karl-Heinz Hofmann der Vorschlag, ob man nicht den Versuch unternehmen sollte, das Wirtshaussingen in eine andere Jahreszeit zu verlegen und womöglich in Form einer Freiluftveranstaltung abzuhalten, womit sich die gesetzlichen Vorschriften bestimmt leichter einhalten ließen.

Weitere Anregungen

Weiterhin wurden für das Jahresprogramm 2022 eine Dichterlesung, Kabarettauftritte, die Verpflichtung heimischer Künstler sowie ein kultureller Frühschoppen und die Weihnachtsmatinee ins Programm aufgenommen. All dies immer unter der Voraussetzung, wie Vorsitzender Hümmer erklärte, dass der Gesetzgeber diese Veranstaltungen auch zulässt. dr

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