Kurzgeschichten gegen den Krebs
Thomas Gengler aus Strullendorf schreibt unter seinem Pseudonym Jonas Philipps.
Thomas Gengler aus Strullendorf schreibt unter seinem Pseudonym Jonas Philipps.
Foto: Klein
LKR Bamberg – Veröffentlichung  Der Strullendorfer Autor Thomas Gengler hat mit 21 Kollegen ein gemeinnütziges Buchprojekt initiiert.

22 Autoren haben sich zusammengetan, um eine Sammlung von Kurzgeschichten herauszugeben. Thomas Gengler aus Strullendorf hat unter seinem Pseudonym Jonas Philipps die 32 Kurzgeschichten zu einem Buch gegen Krebs zusammengestellt.

Seit kurzem sind die „Kurzgeschichten gegen Krebs“ im Buchhandel oder online erhältlich. Alle Autoren arbeiten honorarfrei, ihre Einnahmen gehen komplett an die Deutsche Krebshilfe. Besondere Präsenz zeigten zahlreiche Schriftsteller aus dem fränkischen Raum. „In den letzten Jahren hatte ich so viele Krebsfälle im Bekanntenkreis wie nie zuvor“, berichtet der oberfränkische Autor Jonas Philipps, der das Projekt ins Leben gerufen hat. „Enge Verwandte, gute Freunde, nette Arbeitskollegen. Man möchte in dieser Situation helfen, aber leider sind ja die Möglichkeiten begrenzt. Da kam mir die Idee, eine Kurzgeschichtensammlung zusammenzustellen und die Gewinne zu spenden.“

22 Autorenkollegen aus ganz Deutschland folgten seinem Aufruf und steuerten insgesamt 32 Geschichten bei. Herausgekommen ist eine Sammlung zu allen möglichen Themen, die zum Schmunzeln, Staunen, Hoffen und Nachdenken anregen. „Auch von mir sind drei Kurzgeschichten von meinem beiden Pseudonymen Jonas Philipps und Tom Davids mit dabei“, erzählt Thomas Gengler.

Als Jonas Philipps hatte er in den vergangenen vier Jahren mit den beiden humorvollen Romanen „Sonntagsschüsse“ und „Wer probt hat’s nötig“ erste regionale Erfolge in Franken feiern können. „Mit diesem Projekt wollen wir Menschen helfen, diese Krankheit zu vermeiden oder zu besiegen! Dabei ist komplett transparent, welche Spendensumme wir Autoren durch den Verkauf der Bücher generieren – über eine Aktionsnummer der Deutschen Krebshilfe.“ Viele der 32 Geschichten stammen aus fränkischer Feder. „Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass so viele Kollegen aus dem Autorenverband Franken und der Autorengruppe Wortkünstler Mittelfranken dem Aufruf gefolgt sind.“ red