Umweg vermieden
Das wäre ein ganz schön großer Umweg gewesen, wie die Markierungen auf dem Bild zeigen. Nur acht bis zehn Meter verhindern das.
Das wäre ein ganz schön großer Umweg gewesen, wie die Markierungen auf dem Bild zeigen. Nur acht bis zehn Meter verhindern das.
Foto: Udo Billen
Scheßlitz – Scheßlitz bekommt eine zweite Stichstraße im Gewerbegebiet Brandäcker.

Eine reine Formsache war nach Auskunft von Erstem Bürgermeister Roland Kauper (CSU) die Abstimmung zu Punkt 2 der Tagesordnung in der Stadtratssitzung. Durch die Erweiterung des Gewerbegebiets „Brandäcker Süd“ im vergangenen Jahr und mit der Ansiedlung der Firma Chroff auf diesem Areal bestand der Wunsch nach einer zweiten Stichstraße von der Kreisstraße aus.

Um diesen Teil des Gewerbegebiets zu erreichen, wäre sonst insbesondere aus Richtung Bamberg ein ganz schöner Umweg notwendig gewesen. Mitarbeiter, Transportunternehmen, Lieferanten und Kunden hätten, von der Staatsstraße 2190 kommend, längs am Gewerbegebiet auf der Bamberger Straße entlangfahren müssen, um im Kreisel an der dritten Ausfahrt in den Brandäcker einzubiegen. Von dort nach weiteren 50 Metern hätten sie links abbiegen müssen auf die bislang einzige Stichstraße und dann über diese zurückfahren müssen bis zum hinteren Teil des Gewerbegebiets. Da lag es nahe, eine zweite Stichstraße direkt von der Staatsstraße aus in den neuen Bereich auszuweisen. Mit einer Baulänge von nur acht bis zehn Metern. Da von keiner Stelle Einwände erhoben wurden, konnte die kleine Straße in der Sitzung beschlossen und festgeschrieben werden.

Auf den Hund gekommen

Die Stadtratssitzung war tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes auch „auf den Hund gekommen“. Wie aber aus dem Rathaus zu hören, ging es dabei lediglich um den „Neuerlass der Satzung für die Erhebung der Hundesteuer“, der überarbeitet und jetzt verabschiedet wurde. Gute Nachricht für alle Hundehalter: Die Hundesteuer wird nicht erhöht.