Dokumentation
Ungenutzte Grünflächen gesucht
Bamberg – Das Gärtnern in der Stadt und der Eigenanbau von Gemüse erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Immer wieder kommen Personen und Initiativen auf die Sta...

Das Gärtnern in der Stadt und der Eigenanbau von Gemüse erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Immer wieder kommen Personen und Initiativen auf die Stadt zu, um brachgefallene Flächen innerhalb der Gärtnerstadt zu rekultivieren, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Um den aktuellen Zustand der innerstädtischen gärtnerischen Anbauflächen zu dokumentieren und potenzielle Flächen für alternative Formen des urbanen Gartenbaus zu identifizieren, bittet das Zentrum Welterbe Bamberg jetzt Besitzer brachliegender Gärtnerflächen in der Oberen und Unteren Gärtnerei um Unterstützung: Wer geeignete Flächen für eine Rekultivierung kennt, kann sich unter der Telefonnummer 0951/87-1811 oder per E-Mail an info@welterbe.bamberg.de an das Zentrum Welterbe Bamberg wenden.

Hintergrund: Innerstädtische Grünflächen leisten einen wichtigen Beitrag, Bamberg nachhaltig, das heißt sozial- und umweltverträglich, zu gestalten. Die für Bamberg typische spätmittelalterliche Struktur des Gartenbaus aus Hofstellen und angrenzenden Anbauflächen ist sehr gut erhalten und als Bestandteil des Stadtdenkmals geschützt. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch der Erwerbsgartenbau stark zurückgegangen. Damit sind große Teile der innerstädtischen Freiraumstrukturen brach gefallen.

Seit mehr als zehn Jahren setzt sich das Zentrum Welterbe Bamberg für den urbanen Gartenbau ein, der Aspekte der Stadtplanung, des Denkmalschutzes, des Tourismus und der Lebensmittelproduktion miteinander verbindet. So wurden neben der Neukonzeptionierung des Gärtner- und Häckermuseums unter anderem der Rundweg durch die Gärtnerstadt samt Aussichtsplattform angelegt und die Interessengemeinschaft Bamberger Gärtner gegründet. red