Gemeinderat
Viele Ideen für Entwicklung
Pettstadt

Ein großes Pensum hat sich der Gemeinderat für dieses Jahr in der Stadtentwicklung vorgenommen. Das Programm stellten dieser Tage die Cima-Projektmanagerinnen Annika Stinzing und Julia Fangauer vor. Der Gemeinderat stimmt dem Konzept zu.

Demnach läuft in Kürze der Planungsprozess zur Sanierung der Hauptstraße an. Fortgesetzt wird die Belebung des Bürgertreffs. Das Projekt Bürgerladen wird nicht aufgegeben, auch wenn von gewerblicher Seite die Absicht besteht, an der Ohmstraße einen SB-Markt anzusiedeln (der FT berichtete).

Um das heimische Gewerbe zu unterstützen, ist die Einführung eines gemeindeübergreifenden Gutscheinsystems geplant. Weitere Gesprächsrunden der Gewerbetreibenden sollen veranstaltet werden, auch wenn die Idee, in Pettstadt eine Gewerbeschau zu veranstalten, am mangelnden Interesse gescheitert ist.

Im Bereich Freizeit und Erholung ragt die Umsetzung des ersten Bauabschnitts der Freiflächengestaltung an der Pettstadter Fähre heraus. Angestoßen wird ferner eine Bürgerbeteiligung zum Vorhaben, an der Rauhen Ebrach einen Wasserspielplatz zu errichten. Fortgesetzt wird die Umsetzung eines Kulturinventars und eines Themenweges: Ein Besucherleitsystem wird eingeführt, das Wanderer zu Informationstafeln, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten Pettstadts führt. Durch die Einbeziehung in das „Wanderwegekonzept Steigerwald“ hofft die Gemeinde auf künftig stärkeren Zulauf von Touristen aus nah und fern.

Mit der Planung von Veranstaltungen und Aktionen hält sich das Projektmanagement wegen der andauernden Corona-Pandemie noch zurück. Bislang wird nur an eine Aktion zum Tag der Städtebauförderung am 14. Mai gedacht sowie an eine Veranstaltung zur Jugendbeteiligung.

Wegen der bislang guten Akzeptanz wird das kommunale Förderprogramm für sanierungswillige Grundstücksbesitzer im Ortskern beibehalten. Die Projektmanagerinnen begleiten auch weiterhin den Projektfonds sowie die Beantragung diverser Fördermittel. Aus dem Team wird allerdings Mitte März die seit Jahren für Pettstadt tätige Annika Stinzing ausscheiden, weil sie familiär eine „neue Herausforderung“ zu bewältigen hat: Mutterfreuden. Bürgermeister Jochen Hack verabschiedete sie mit herzlichem Dank.