Rathaussturm
Die Narren rücken mit gereimten Versen vor
Ein Teil der Stadtführung und die Coburger Narren stehen nach dem Rathaussturm vereint auf dem Balkon.
Ein Teil der Stadtführung und die Coburger Narren stehen nach dem Rathaussturm vereint auf dem Balkon.
Wolfgang Desombre
Coburg

Nun können die Närrinnen und Narren der Vestestadt wieder ausgelassen feiern – und sie tun das unter dem Motto „Zurück auf Start“. Mit dem traditionellen Sturm aufs Rathaus begann am Samstag die 5. Jahreszeit. Die Coburger Narrhalla, die Tanzsportgarden Coburger Mohr und Effect’s standen gemeinsam vor der Rathaustür und klopften laut. Sie forderten die Macht, im besten Sinne „verrückt“ und „durchgeknallt“.

Hartan und Aydin

Fasching bedeute, auch loslassen zu können, die Sorgen und Nöte mal beiseitezulegen und einfach gemeinsam das Leben zu feiern. Der Zweite und Dritte Bürgermeister der Vestestadt empfingen die Narren. Die meinten darauf: „Unser OB Dominik der Erste ist sehr schlau, und kommt heut’ gar nicht erst in den Rathausbau. So wird er nicht derbleckt und auch nicht vor die Rathaustür gesteckt. Deshalb sind sie beide da, Hans-Herbert, der Zweite, und Can, der Dritte, heute in unsrer Mitte.“ Die Bürgermeister entgegneten: „Wir, die zwei tapferen Recken, tun uns nicht vor den Narren verstecken. Die Coburger Narrhalla sieht aus wie neu, wir grüßen euch mit ,Idis Ahoi‘. Auch der Coburger Mohr ist wieder da, seid gegrüßt mit ,zack-zack-hurra‘, und auch die Effect’s stehen bereit, mit ,Hutzel Hutzel‘ grüßen wir euch g’scheit.“

Matthea I. und Emilian I. sind das neue Kinderprinzenpaar und übernahmen wie die Großen auch hier die Macht in dieser Faschingssession. Sie sei die erste Gardekönigin, die zweimal vom Balkon sprechen durfte, sagte Annalena I. vom Coburger Mohr. Endlich stünden die Gardemädels wieder auf der Bühne, freute sie sich. Und die Jungfrau Alexa solidarisierte sich mit den Frauen im Iran und trennte sich von ihren blonden Zöpfen. des