Klinikum Coburg von Streik kaum betroffen
Coburg – Von dem Ärzte-Warnstreik des Marburger Bundes (mb) war das Klinikum Coburg nur minimal betroffen, teilt der Klinikverbund Regiomed mit. Die...

Von dem Ärzte-Warnstreik des Marburger Bundes (mb) war das Klinikum Coburg nur minimal betroffen, teilt der Klinikverbund Regiomed mit. Die notfallmedizinische Versorgung der Patienten war in vollem Umfang gesichert. Auch dringende geplante operative Eingriffe konnten durchgeführt werden. Dr. Frank Wellmann, Personaldirektor der Regiomed-Kliniken GmbH, zeigte sich gestern positiv über die Gespräche mit dem Marburger Bund sowie den Streikführern und sagte: „Wir stehen in einem gegenseitigem Austausch mit allen Beteiligten und sind dabei, eine vertragliche Vereinbarung zu schließen. Jeder unserer Fachbereiche hat nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie bereits Erfahrungen im Umgang mit dem Ausfall von Mitarbeitern.“ Die Klinikleitung hatte ein spezielles Notprogramm entwickelt, das die Sicherheit für die Patientinnen und Patienten zusätzlich gewährleisten sollte. Der Warnstreik sei aus Sicht des Marburger Bundes notwendig geworden, weil der Verband der Kommunalen Arbeitgeber in mehreren Verhandlungsrunden keinerlei Verhandlungsbereitschaft gezeigt habe. „Zu unseren Kernforderungen, dem Anspruch auf mindestens zwei arbeitsfreie Wochenenden im Monat, einer klaren Grenze von vier Bereitschaftsdiensten im Monat, mehr Planungssicherheit bei Dienstplänen und einer generellen Begrenzung von Rufdiensten, gibt es bis jetzt keine sachliche Diskussion mit den Vertretern der Arbeitgeber“, sagte Lücke, der auch Vorsitzender des mb-Kreisverbandes Coburg und Mitglied im Landesvorstand der Ärzte-Gewerkschaft ist, zu Streikbeginn am Donnerstag. red

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