Feuerwehr
Ausbildung erstmals online
Marcel Gebhard, Leon Gebhardt und Patrick Farr (hinten v. l.) haben ihren Piepser erhalten und sind jetzt einsatzbereit. Die Jugendlichen Max Dietz, Felix Hack und Luisa Prell (vorne v. l.) haben den Jugend- gegen den normalen Feuerwehrhelm getauscht und begleiten jetzt die Übungen „der Großen“.
Marcel Gebhard, Leon Gebhardt und Patrick Farr (hinten v. l.) haben ihren Piepser erhalten und sind jetzt einsatzbereit. Die Jugendlichen Max Dietz, Felix Hack und Luisa Prell (vorne v. l.) haben den Jugend- gegen den normalen Feuerwehrhelm getauscht und begleiten jetzt die Übungen „der Großen“.
Foto: Timo Gebhardt
Kirchehrenbach – Die Durchführung einer Feuerwehr-Grundausbildung – das Basismodul der modularen Truppausbildung (MTA), wie es offiziell heißt – ist an und für sich ni...

Die Durchführung einer Feuerwehr-Grundausbildung – das Basismodul der modularen Truppausbildung (MTA), wie es offiziell heißt – ist an und für sich nichts Besonderes. Aber der Lehrgang 2020/21 wird in der Geschichte der Kirchehrenbacher Brandbekämpfer in Erinnerung bleiben: Er ist der erste zum Teil virtuell durchgeführte Lehrgang. Nach knapp neun Monaten Lernen und Üben haben die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt die Ausbildung mit der Prüfung beschlossen.

In rund 100 Stunden haben die drei Jugendlichen Luisa Prell, Max Dietz, Felix Hack sowie die durch die Werbeaktion #wirfürkirchehrenbach dazugestoßenen Patrick Farr, Marcel Gebhard und Leon Gebhardt alles gelernt, um ihren Mitbürgern künftig bei Notfällen zu helfen. Bei der Prüfung waren Grundtätigkeiten gefragt, darunter die Inbetriebnahme eines Hydranten oder die Bedienung des Funkgeräts. Auch die Beantwortung eines Fragebogens gehörte dazu.

Die theoretischen Inhalte des Basismoduls wurden seit Mitte Dezember letzten Jahres von den Ausbildern unter Leitung von Matthias Weiß virtuell vermittelt. Angefangen von Organisation und Struktur der kommunalen Einrichtung Feuerwehr über die Rechte und Pflichten, den Umgang mit Gefahren im Einsatz oder die Löschwasserversorgung und die Einteilung der verschiedensten Geräte.

Ab dem Frühjahr konnten dann Präsenztermine stattfinden, bei denen es um all die verschiedenen Geräte in den Einsatzfahrzeugen und deren richtige Anwendung ging. Als Prüfer waren Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt sowie Kreisbrandmeister Dietmar Willert ans Feuerwehrhaus gekommen. Es war das erste Mal im Landkreis Forchheim, dass eine Grundausbildung auf dem digitalen Weg begonnen wurde. red