Hauptversammlung
Bier noch besser vermarkten
Der Verein Bierland Oberfranken will das Thema Braukultur noch besser vermarkten.
Der Verein Bierland Oberfranken will das Thema Braukultur noch besser vermarkten.
Foto: Bierland Oberfranken
Forchheim – Die besondere fränkische Bierkultur erlebbar zu machen, ist das Ziel des Vereins Bierland Oberfranken. Bei der Mitgliederversammlung im Forchheimer...

Die besondere fränkische Bierkultur erlebbar zu machen, ist das Ziel des Vereins Bierland Oberfranken. Bei der Mitgliederversammlung im Forchheimer Winterbauerkeller wurde der Vorstand mit dem Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner, Gisela Hansen von der Meinel-Bräu in Hof und Christof Pilarzyk vom Brauereigasthof Grosch in Rödental einstimmig im Amt bestätigt.

Söllner und Hansen erinnerten an die Schwierigkeiten der Betriebe durch die Corona-Einschränkungen: „Die vergangenen zwei Jahre waren für unsere Brauereien besonders hart.“ Zuerst Corona mit den Lockdowns und den damit verbundenen Einnahmeausfällen, jetzt der Ukraine-Krieg, der für die Brauereien in allen Bereichen mit zum Teil erheblichen Kostensteigerungen und Lieferengpässen verbunden ist.

„Unterkriegen lassen wir Brauer uns natürlich nicht“, so Hansen, „auch wenn es inzwischen eineinhalb Jahre dauert, bis man einen bestellten Brauereilaster geliefert bekommt. Wir (…) hoffen, dass sich die Märkte in den nächsten Monaten wieder entspannen“.

Auch der Verein Bierland Oberfranken habe trotz Corona einiges auf den Weg gebracht, so Söllner. So wurde – zusätzlich zu Serviceleistungen wie einer Gebrauchtmaschinenbörse – neben Spenden- und Unterstützungsaktionen für die Brauereien zum Tag des Bieres (23. April) als Ersatz für die sonst stattfindenden Feste der Wettbewerb „Mein schönster Biermoment“ ins Leben gerufen.

Nico Cieslar, Leiter des Tourismusreferates der Stadt Forchheim und neu im erweiterten Vorstand des Vereins Bierland, stellte anhand des Projekts „Walk of Beer“ dar, wie die Kommunen die fränkische Bierkultur in enger Zusammenarbeit mit den Brauereien auch touristisch vermarkten können. Im konkreten Fall unter Einbindung des berühmten Kellerwalds, dessen Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. red

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