Kirche
Dank an Helga Deinhardt
Bei der Verabschiedung inmitten der Ministranten (v. l.): die Pfarrer Michael Gehret, Florian Stark und Oliver Schütz sowie Pastoralreferentin Helga Deinhardt
Bei der Verabschiedung inmitten der Ministranten (v. l.): die Pfarrer Michael Gehret, Florian Stark und Oliver Schütz sowie Pastoralreferentin Helga Deinhardt
Foto: Josef Gebhardt
Weilersbach – Auch wenn in diesem Jahr die Annawallfahrt der Pfarreien rund ums Walberla nach Weilersbach nicht stattfinden konnte, hatte der Frauen- und Müttertag ...

Auch wenn in diesem Jahr die Annawallfahrt der Pfarreien rund ums Walberla nach Weilersbach nicht stattfinden konnte, hatte der Frauen- und Müttertag einen besonderen Akzent, konnte doch der Seelsorgebereich Fränkische Schweiz seine Pastoralreferentin Helga Deinhardt in den Ruhestand verabschieden.

Dazu hatten sich neben zahlreichen Gläubigen auch die Priester und pastoralen Mitarbeiter des Pfarreienverbundes versammelt. Leitender Pfarrer Florian Stark sowie die Pfarrer Oliver Schütz, Alfred Beißer, Michael Gehret und Kaplan Christian Müllner feierten den festlichen Gottesdienst.

Nach der Begrüßung durch Ortspfarrer Oliver Schütz übernahm Pfarrer Stark die Leitung des Gottesdienstes und meinte, Helga Deinhardt habe dem Seelsorgebereich ein Gesicht gegeben. „Mit einem weinenden und lachenden Auge verabschieden wir sie heute dankbar für die gemeinsamen 14 Jahre als Pastoralreferentin in unseren Pfarreien“, sagte Stark. Darüber hinaus war sie noch als Regionalreferentin im ganzen Dekanat Forchheim tätig.

Helga Deinhardt war es selbst, die bei ihrem Abschiedsgottesdienst die Predigt übernommen hatte. Es sei ihr in all den Jahren ein großes Anliegen gewesen, wie es gelingen kann, über den Glauben so zu sprechen, dass es für viele verschiedene Gruppen verständlich und interessant wird. Sie habe es, so Deinhardt weiter, immer gereizt, das Alte mit dem Neuen zu verbinden und den Glauben in neuen Worten und Aktionen auszudrücken.

Im zweiten Teil ihrer Ansprache dankte sie allen Haupt- und Ehrenamtlichen, mit denen sie in all den Jahren zusammengearbeitet hatte. Dieses Miteinander habe sie sehr genossen und ihr habe diese Arbeit viel Spaß gemacht. Dabei beleuchtete sie die verschiedenen Aufgaben, die sie mit Unterstützung vieler verwirklichen konnte, wie Firmvorbereitung, Familiengottesdienste, Sommerkirche, Frauenfrühstück und vieles mehr.

Am Ende des Gottesdienstes dankte ihr Pfarrer Florian Stark und meinte, er schätzte ihre „großmütterliche Art“. Sie konnte von den Anfängen im Seelsorgebereich und Dekanat erzählen. Großeltern können vieles etwas anders aussprechen. Und man habe immer zu ihr kommen können, sie habe aufmerksam zuhören können. Darüber hinaus seien ihr Rat und ihre Unterstützung gerne angenommen worden. Jedoch sei sie in ihrem Denken und Tun jung geblieben. „Ihre offene und herzliche Art werden wir dabei alle sehr vermissen“, sagte Stark. Mit einem gemeinsamen Geschenk dankte ihr Pfarrer Stark für ihre Arbeit. Da Helga Deinhardt als „Pfarrkind“ erhalten bleibe, freue man sich auf viele künftige Begegnungen. red