Städtepartnerschaft
Ein Relief für die Freundschaft
Die italienischen Freunde hatten ein Relief der Burg als Geschenk mitgebracht.
Die italienischen Freunde hatten ein Relief der Burg als Geschenk mitgebracht.
Foto: Mathias Erlwein
Hallerndorf – Der Gegenbesuch der Freunde aus der italienischen Partnergemeinde Drena nach den schönen gemeinsamen Feierlichkeiten in Italien im April 2019 in...

Der Gegenbesuch der Freunde aus der italienischen Partnergemeinde Drena nach den schönen gemeinsamen Feierlichkeiten in Italien im April 2019 in Hallerndorf musste coronabedingt immer wieder verschoben werden. Jetzt endlich war es soweit, eine etwa 50-köpfige Delegation mit ihrer neuen Bürgermeisterin Giovanna Chiarani und deren Stellvertreterin Sara Bombardelli kam mit dem Bus angereist.

Der Festakt zum 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft fand im Rahmen des Grillfestes der FFW Willersdorf-Haid statt. Bürgermeister Gerhard Bauer und seine Amtskollegin Giovanna Chiarani, die Ehefrau des früheren Willersdorfer Gemeindebürgers Christian Beck, hießen die vielen Gäste im Festzelt willkommen. „Freundschaft ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine dauerhafte Aufgabe, die gelebt und immer wider erneuert werden muss", riefen die beiden Gemeindeoberhäupter in Deutsch und in Italienisch den Festgästen zu.

Die italienische Delegation war nicht mit leeren Händen gekommen. Neben Rot- und Weißwein hatten sie auch ein besonderes Präsent im Gepäck: ein etwa zwei Meter großes Relief aus Metall ihres Wahrzeichens, der Burg Drena. „Es ist der Blick auf die bekannte Burg von unserer Ortschaft aus“, erläuterte die Bürgermeisterin. Mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung versehen leuchtet die Burg im Dunkeln. Ein Präsent, das in der Gemeinde Hallerndorf einen Ehrenplatz finden wird, waren sich die dankbaren Gastgeber einig.

Zum Abschluss des dreitägigen Besuches der italienischen Partnergemeinde fand ein Gottesdienst in der Kreuzbergkirche statt. Er wurde von Pfarrer Matthias Steffel zelebriert. Als Zeichen der Verbundenheit übergab Bürgermeister Gerhard Bauer eine große Fahne mit den beiden Nationalflaggen, den beiden Gemeindewappen und sich begrüßenden Händen als Symbol. Je eine Fahne soll künftig in Drena, die andere in Hallerndorf als Zeichen der Verbundenheit wehen. Die Fahnen bekamen von Pfarrer Matthias Steffel den kirchlichen Segen. erl