Feste Stellplätze für Wohnmobile geplant
Wohin mit den Wohnmobilen der Besucher in der Fränkischen Schweiz? In Gößweinstein will man jetzt einen festen Platz mit Ver- und Entsorgungsanlagen anbieten.
Wohin mit den Wohnmobilen der Besucher in der Fränkischen Schweiz? In Gößweinstein will man jetzt einen festen Platz mit Ver- und Entsorgungsanlagen anbieten.
Foto: TZ Fränkische Schweiz/Trykowski/Archiv
Gößweinstein – Tourismus  Gößweinstein will einen Multifunktionsplatz in der Viktor-von-Scheffel-Straße mit Versorgungsstationen einrichten.

Während der ersten und vermutlich auch letzten Sitzung des Tourismus- und

Kulturausschusses des Marktgemeinderats in diesem Jahr informierte Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) über das Wohnmobilstellplatzkonzept der ILE Fränkische Schweiz aktiv, bei dem die Mitgliedsgemeinden daran mitarbeiten, neue Stellplätze für Wohnmobilisten auszuweisen.

Bisher nur Provisorium

In den Mitgliedsgemeinden Ebermannstadt, Wiesenttal, Kunreuth, Waischenfeld und Gößweinstein gibt es bereits Wohnmobilstellplätze. In Gößweinstein bestehen aktuell acht dieser Wohnmobilstellplätze mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit am Friedhofsparkplatz. Pro Übernachtung werden hier

zehn Euro fällig. Wie Zimmermann erklärt, handelt es sich dabei jedoch um provisorisch ausgewiesene Wohnmobilstellplätze. Weitere solcher Plätze sind im Marktgebiet auf Privatgrund angedacht.

Über die Städtebauförderung will der Markt Gößweinstein auf dem ehemaligen Wachter-Grundstück in der Viktor-von-Scheffel-Straße, das die Gemeinde erworben hat, um darauf einen Multifunktionsplatz zu errichten, selbst auch dauerhafte Wohnmobilstellplätze mit Ver- und Entsorgungsstationen einrichten. Auch ein Parkhaus ist im hinteren Teil dieses Areals angedacht.

Platz auch für Jahrmärkte

Bisher, so Zimmermann, seien dies allerdings nur Ideen und es sei noch kein Ingenieurbüro mit den Planungen beauftragt worden. Fest steht aber bereits, dass der Multifunktionsplatz, der bereits im Bau befindlich ist, auch für die Jahrmärkte und als Festplatz genutzt werden soll.

Ganz am Anfang steht man in der ILE laut Zimmermann auch mit einem Konzept für die Verkehrslenkung im gesamten Gebiet der Mitgliedsgemeinden.