Führung über den jüdischen Friedhof
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Schnaittach – Die Inschriften und Symbole auf jüdischen Grabsteinen verraten viel über das Leben und Wirken verstorbener jüdischer Gemeindemitglieder. Schwerpunkt e...

Die Inschriften und Symbole auf jüdischen Grabsteinen verraten viel über das Leben und Wirken verstorbener jüdischer Gemeindemitglieder. Schwerpunkt einer Themenführung der Heimatforscherin Birgit Kroder-Gumann am Sonntag, 5. September, 14 Uhr, auf dem jüdischen Friedhof Schnaittach sind die neuen Erkenntnisse über das Leben und Wirken jüdischer Lehrer, Gelehrter und deren Schüler. Jüdinnen und Juden lebten seit Ende des 15. Jahrhunderts bis 1939 in Schnaittach. Die umliegenden jüdischen Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach organisierten sich mit Schnaittach zu einer Verwaltungsgemeinschaft, deren Hauptsitz die Schnaittacher jüdische Gemeinde mit ihrer Synagoge, Rabbiner- und Vorsängerhaus sowie der seit 1615 nachweisbaren Talmudschule bildete. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an schnaittach@juedisches-museum.org (bis Freitag, 15 Uhr). Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Treffpunkt ist das Jüdische Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12 bis 16. Führungsgebühr: fünf Euro. Foto: Jüdisches Museum Franken