Personalien
Generationswechsel bei FFW
Der neue Kersbacher Kommandant Johannes Nögel (von links) mit seinem Vorgänger Klaus Hofmann und seinem Stellvertreter Carsten Schneider
Der neue Kersbacher Kommandant Johannes Nögel (von links) mit seinem Vorgänger Klaus Hofmann und seinem Stellvertreter Carsten Schneider
Foto: Carina Schneider
Kersbach – „Ein neues Kommandantenduo wird gesucht“, so lautete der Aufruf der Feuerwehr Kersbach, als Kommandant Klaus Hoffmann und sein Stellvertreter Jörg Kem...

„Ein neues Kommandantenduo wird gesucht“, so lautete der Aufruf der Feuerwehr Kersbach, als Kommandant Klaus Hoffmann und sein Stellvertreter Jörg Kempf bekanntgaben, dass sie bei der anstehenden Wahl nicht mehr zur Verfügung stehen. Johannes Nögel und Carsten Schneider wurden nun von den aktiven Mitgliedern der Wehr als ihre Nachfolger gewählt. Nach der formellen Bestätigung des Wahlergebnisses durch den Stadtrat und Kreisbrandrat Oliver Flake übernehmen die beiden Anfang November ihr Amt.

Johannes Nögel ist 27 Jahre jung, bereits seit seinem zwölften Lebensjahr in der Jugendfeuerwehr und ein echtes Feuerwehr-Gewächs – er kommt aus einer echten Feuerwehr-Familie. Bei Carsten Schneider könnte man ebenfalls sagen, dass es wohl so kommen musste: Als Sohn des Ehrenkommandanten traf er Nögel bereits in der Jugendfeuerwehr. Mit nun 26 Jahren tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und steht als stellvertretender Kommandant an der Spitze der Feuerwehr Kersbach.

Das neue Kommando hat sich viel vorgenommen: „Durch die Corona-Pandemie war nicht nur der Übungsdienst eingeschränkt, auch alle sonstigen Veranstaltungen sind seit dem Frühjahr 2020 ausgefallen. Die Mitgliederwerbung und -bindung ist daher unser zentrales Tätigkeitsfeld der ersten Zeit“, so Nögel. „Wir wollen, dass die Wehr auch in Zukunft so schlagkräftig bleibt, wie sie es aktuell ist. Dafür brauchen wir sowohl interessierte Jugendliche in unserer Jugendgruppe als auch Erwachsene, die bereit sind, sich zum Wohle ihrer Mitmenschen und der Allgemeinheit einzubringen. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe in einer starken Gemeinschaft ist dabei gewiss“, so Schneider.

Alles auf den Kopf stellen wollen die beiden jungen Kommandanten jedoch nicht: „Wir brauchen alle, von Jung bis Alt, und auch wenn wir ein paar Dinge verändern wollen, schätzen wir das Geleistete unserer Vorgänger sehr und hoffen, dass sie uns nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite stehen“, ergänzte Schneider.

Der scheidende Kommandant Klaus Hoffmann blickte auf seine langjährige Amtszeit zurück. „Neben einigen markanten Einsätzen gab es auch viele Highlights rund um das Vereinsleben. Insbesondere unser 125-jähriges Bestehen im Jahr 2000 und der Bau des neuen Feuerwehrhauses 2007 sind nur einige, die ich in meiner Zeit als stellvertretender Kommandant begleiten durfte.“ Er dankte neben seinem Stellvertreter Jörg Kempf dem gesamten Vorstand und seinem langjährigen Feuerwehr-Begleiter Dietmar Schneider. red