Ortstermin
Handlungsbedarf am Friedhof Wüstenstein
Zur Staatsstraße hin soll eine Mauer errichtet werden. Die zwei großen Linden sollen gefällt werden.
Zur Staatsstraße hin soll eine Mauer errichtet werden. Die zwei großen Linden sollen gefällt werden.
Foto: Weichert
Wüstenstein – Die Eigentumsverhältnisse des Höhenfriedhofs in Wüstenstein sind verzwickt. Der Teil, auf dem die Gräber und Urnengräber liegen, gehört der Kirche....

Die Eigentumsverhältnisse des Höhenfriedhofs in Wüstenstein sind verzwickt. Der Teil, auf dem die Gräber und Urnengräber liegen, gehört der Kirche. Der Eingangsbereich mit der Friedhofsmauer und dem schmiedeeisernen Eingangstor sowie das Leichenhaus jedoch dem Markt Wiesenttal.

Da am Eingangsbereich, vor allem vor dem Friedhof, dringender Handlungsbedarf besteht, ist hierfür auch die politische Gemeinde zuständig. Bei einem Ortstermin mit den Mitgliedern des Bau-, Grundstücks- und Umweltausschusses des Markgemeinderates wurde mit Daniela Steeger, Christina und Claudia Rosenzweig vom Kirchenvorstand und Friedhofspfleger Robert Nützel nun diskutiert, wie man den Eingangsbereich verbessern könnte.

Wie Zweiter Bürgermeister Konrad Rosenzweig (CSU), der die Sitzung vertretungsweise leitete, erklärte, sollen nun Angebote örtlicher Bauunternehmer eingeholt werden, da die Mauer zur Staatsstraße neu gemacht werden müsse. Man könnte die neue Mauer dann auch gleich etwas zurücksetzen, um unten an der Staatsstraße einen Gehsteig anzulegen, der später vielleicht einmal Richtung Ortsmitte fortgeführt werden könnte. Vorrausgesetzt, die Anlieger geben den Grund dafür her. Bislang ist nur ein Gehsteig auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorhanden. Auch wenn die Zufahrt dadurch etwas schmäler werde, käme der Minibagger zum Grabausheben immer noch durch.

Probleme bereiten die zwei großen, alten Linden rechts und links neben dem Eingangstor. Durch ihr Flachwurzelwerk haben sie bereits die Friedhofsmauer massiv beschädigt. Da es im Markt Wiesenttal keine Baumschutzverordnung gibt, könnten die Linden laut Rosenzweig entfernt werden. Allerdings sollten Ersatzpflanzungen mit Pfahlwurzlern vorgenommen werden. Am besten entlang der Friedhofsmauer, und zwar gleich mit vier neuen Bäumen.

Auch am Leichenhaus sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Sobald die Angebote für die neue Mauer vorliegen, wird der Marktgemeinderat über das weitere Vorgehen beraten.

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