Staatsforst
Jagd als Hilfe für den Wald
Bei Fackelschein und Hörnerklang gab Förster Erich Daum das Ergebnis bekannt.
Bei Fackelschein und Hörnerklang gab Förster Erich Daum das Ergebnis bekannt.
Erich Daum
Oesdorf

„Trockenheit, Stürme, Borkenkäfer: Der deutsche Wald ist in Not. Unsere Pflicht als Jäger ist es, alles daranzusetzen, damit sich hier in unserer Heimat der Wald mit standortgerechten, klimatoleranten Baumarten natürlich und ohne Schutz verjüngen kann.“ Mit diesen Worten begrüßte Förster Erich Daum von den Bayerischen Staatsforsten die Jagdgäste im Revier Oesdorf.

Mehr als 200 Jäger waren gekommen, um die Forstleute bei der „Nikolausjagd“ zu unterstützen. Landrat Hermann Ulm unterstrich in seinem Grußwort die Notwendigkeit der Jagd. Zu hoher Verbiss gerade bei den für die Zukunft wichtigen Baumarten Eiche und Tanne sei nicht hinzunehmen. Die Jagd verlief laut Pressemitteilung der Staatsforsten reibungslos und unfallfrei ab. Die FFW Wimmelbach sorgte für Verpflegung. Als Überraschung spielte die Blaskapelle des Musikvereins Heroldsbach.

Bei den erlegten Wildschweinen wurden vier verschiedene Proben genommen: die gesetzlich vorgeschriebene Trichinenprobe, zur Sicherheit Proben für die Radio-Cäsium-Untersuchung, Blutproben für die Afrikanische und Europäische Schweinepest sowie für die Geflügelpest. Zum Abschluss bei Fackelschein und Hörnerklang gab Förster Erich Daum das Ergebnis mit 44 Wildschweinen und 52 Rehen bekannt. Das Wildbret wird jeden Donnerstag ab 14 Uhr am Forstbetrieb in Forchheim, Karolingerstraße 28, verkauft. red

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