„Kinderburg“
Kitakinder in Dirndl und Tracht feiern Kärwa
Die Kitakinder mit den „Kärwaboum“ und ihrem Baum
Die Kitakinder mit den „Kärwaboum“ und ihrem Baum
Foto: privat
Hiltpoltstein – „Die Kärwa is kumma“, doch auf Schiffschaukel, Karussell, Spielwaren und Süßigkeiten müssen die Kleinen im Ort auch heuer wieder verzichten. Corona lä...

„Die Kärwa is kumma“, doch auf Schiffschaukel, Karussell, Spielwaren und Süßigkeiten müssen die Kleinen im Ort auch heuer wieder verzichten. Corona lässt es immer noch nicht zu. Dabei sind es genau diese Kleinen, die sich so tapfer in dem mehr als einem Jahr Pandemie vorbildlich verhalten und verzichtet haben: Statt Freunde zu treffen, lernten sie, die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren.

Weil sie ein bisschen Normalität in die Kirchweihzeit bringen und ihren Schützlingen etwas Besonderes zur Kirchweih bieten wollte, schloss sich Lisa Meier, die Leiterin der Kita „Kinderburg“ in Hiltpoltstein, mit Max Reichel und Klaus Hubmann, den Vorsitzenden der „Kärwaburschen“, zusammen – mit einem freudigen Ergebnis für die Kinder.

„Sie stellten einen Baum mit den Kindern auf“, berichtet Meier. Geschmückt und aufgestellt haben ihn zwar die Burschen, doch die Kinder, in Dirndl und Tracht (sofern gewollt), tanzten ihren Baum vor der Kita gleich aus. Denn schon in der Woche vorher hatten sie immer wieder das Thema „Kirchweih“ besprochen. Dass ihre Kirche Geburtstag hat. Und sie haben gesungen: „Die Kärwa is kumma, die Kärwa is da, die Alten, die brumma, die Jungen sind froh“. Und das waren sie auch wirklich, wie ihre strahlenden Gesichter zeigten. map

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