Projekttag
Mädchen sollen eigene Fähigkeiten nicht unterschätzen
Forchheim

Die Klasse 8b des Herder-Gymnasiums war Vorreiter bei der Initiative „Mach MINT! Science made by women“ der Frauenbeauftragten der FAU Erlangen-Nürnberg. Als erste Klasse überhaupt lernten sie bei einem Besuch der technischen Fakultät vier bedeutende Wissenschaftlerinnen kennen:   Katherine G. Johnson, Physikerin – die Frau, deren Berechnungen die Menschen auf den Mond brachten;   Emmanuelle Charpentier, Mikrobiologin und Genetikerin – die Frau, die das Ziel, Krebs und andere Krankheiten zu heilen, realistischer macht; Friederike Otto, Klimaforscherin und Physikerin – die Greta Thunberg der Wissenschaft; Ingeborg Hochmair-Desoyer, Elektroingenieurin – die Frau, die hörbehinderten Menschen eine andere Lebensqualität schenkte.

Vorgestellt wurden diese Frauen durch weibliche Wissenschaftlerinnen. So soll die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden, dass auch in den naturwissenschaftlichen Bereichen viele weibliche Forscherinnen Hervorragendes leisten.

Martina Polster, die Fachschaftsleiterin Physik am HGF bemerkt: „Genau das ist wichtig für die Mädchen. Zu sehen, dass es viele Frauen auch in diesem Bereich gibt, die großartige Leistungen bringen. Denn die Erfahrung in der Schule zeigt leider immer noch, dass Mädchen oft ihre Fähigkeiten in diesem MINT-Bereich deutlich unterschätzen und sich deshalb nicht trauen, eine Ausbildung oder ein Studium aus diesem Bereich zu wählen.“ So leiste man einen Beitrag, um das Land fit für die immer technischere Zukunft zu machen. red