Ausbildung
Medizinberufe interessieren
Schulleiter Andreas Schneider erläutert den Aufbau der generalistischen Pflegeausbildung.
Schulleiter Andreas Schneider erläutert den Aufbau der generalistischen Pflegeausbildung.
Foto: Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz
Ebermannstadt – 15 Aussteller ließen es sich nicht nehmen, unter den gültigen Corona-Auflagen auf der Hausmesse der Realschule für die Ausbildung in ihren Betrieben z...

15 Aussteller ließen es sich nicht nehmen, unter den gültigen Corona-Auflagen auf der Hausmesse der Realschule für die Ausbildung in ihren Betrieben zu werben. Rund 150 Besucher, Schüler der neunten und zehnten Klassen und deren Eltern, nahmen das Angebot wahr. Die Arbeitsagentur war ebenso vertreten wie die Berufsfachschule für Pflege, wie aus einer Mitteilung des Klinikums Forchheim/ Fränkische Schweiz hervorgeht.

Emely und Sophie (beide 14 Jahre alt, Namen von der Redaktion geändert) interessieren sich für den Pflegeberuf. Emely hat schon früher gerne die Sendung „Klinik Südring“ im Fernsehen geschaut. Der medizinische Bereich habe sie schon von klein auf interessiert, sagt sie. Als Quintessenz des Informationsabends nimmt sie mit, dass sie sich um ein Praktikum im Klinikum bewerben wird, um herauszufinden, ob sie dort später arbeiten möchte oder vielleicht doch eher in einem anderen medizinischen Bereich.

Neben dem Stand der Berufsfachschule für Pflege schauen sich die beiden noch die Informationstische der Fachoberschule, Bundeswehr und Polizei an. Sophie findet einen Karrierestart mit Fachhochschulreife interessant. Ihre Mutter begleitet die Tochter, denn selbst mit Schulabschluss als 16-Jährige habe man noch nicht wirklich eine Ahnung, was man für das Leben wolle, meint die Erwachsene. Grundsätzlich könne man mit Praktika einfach gucken, welche Möglichkeiten es gibt und was gefällt.

„Sehr gut informiert“

Schulleiter Andreas Schneider ist zufrieden mit den zahlreichen Gesprächen mit den Schülern: „Die Interessierten sind sehr gut informiert und die Fragen kenntnisreich und detailliert. Viele haben konkret den Plan, sich um einen Praktikumsplatz zu bewerben.“ red