Wettbewerb
Schüler entwarfen Friedensplakate für den Lions Club
Siegerehrung im Friedensplakat-Wettbewerb des Lions Clubs Forchheim: Das Bild zeigt einige Preisträger, nämlich (von links) Elena Utzmann, Livia Lowry, Lukas Burger und Ceren Bagriyanik.
Siegerehrung im Friedensplakat-Wettbewerb des Lions Clubs Forchheim: Das Bild zeigt einige Preisträger, nämlich (von links) Elena Utzmann, Livia Lowry, Lukas Burger und Ceren Bagriyanik.
Foto: privat
Forchheim – In diesem Jahr musste wegen Corona die Siegerehrung im Friedensplakat-Wettbewerb des Lions Clubs Forchheim getrennt für die einzelnen Kategorien statt...

In diesem Jahr musste wegen Corona die Siegerehrung im Friedensplakat-Wettbewerb des Lions Clubs Forchheim getrennt für die einzelnen Kategorien stattfinden.

Peter Dyck, der Beauftragte für den Friedensplakat-Wettbewerb des Lions Clubs Forchheim, erklärte, dass dieser Wettbewerb von Lions International zum 34. Mal angeboten werde. In Forchheim betreue er den Wettbewerb zum 14. Mal.

Der Sinn dieses Wettbewerbs ist laut Dyck, bereits Kinder und Jugendliche an das wichtige Thema Frieden heranzuführen. Das Thema lautet in diesem Jahr: „Wir sind alle eins. Englisch: We are all connected“.

Weltweit nehmen mehr als 600 000 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 13 Jahren an dem Wettbewerb teil. Es geht über vier Runden, zunächst lokal beim hiesigen Club, gefolgt von der Distriktebene (hier Bayern Nord), dann Bundesebene und internationale Ebene.

Der Lions Club Forchheim wird zum 14. Mal von den Vereinigten Raiffeisenbanken un-terstützt, vertreten durch Bernd Hartmann, der die ersten drei Preise bereitstellte. Die Lehrkräfte Bettina Specht, Katrin Dünkel-Schrenker sowie Carmen Erhorn-Feser haben ihre Klassen in dem Wettbewerb angeleitet und betreut.

Peter Dyck erklärte, Lions Club International sei die weltweit größte Serviceclub-Organisation: 1917 in den USA gegründet, circa 1,4 Millionen Mitglieder in 210 Ländern. In Bayern Nord gibt es mehr als 2200 Mitglieder in 65 Clubs.

Die Lions setzen sich lokal, regional und international für soziale und kulturelle Projekte ein. Oberste Grundsätze sind die Förderung von Toleranz, Frieden und Völkerverständigung. Der Forchheimer Club unterstützt in Stadt und Landkreis Familien und Alleinerziehende, die in Not geraten sind, wie auch soziale Einrichtungen. Dieses Jahr wurden die Einnahmen aus der Krapfenaktion für das Lebenshilfecafé eingesetzt. Weltweit engagiert sich Lions auch im Kampf gegen das Erblinden mit dem Programm Sight First.

Bedeutung des Themas

Bürgermeister Udo Schönfelder, der zum achten Mal an der Siegerehrung teilnahm, wies in seiner Rede auf die Wichtigkeit des Themas Frieden hin.

Bettina Specht erklärte die Problematik, die Schüler an das jeweilige Friedensthema heranzuführen, damit sie es bildlich umsetzen können.

Der erste Preis geht in diesem Jahr an Livia Lowry. Sie hat das Thema „We are all connected“ mit den sechs Herzen für die sechs Kontinente, die miteinander verbunden sind, besonders gut umgesetzt. Der erste Preis wurde mit 150 Euro und einer Urkunde belohnt. Auf Distriktebene wurde ihr Bild als so gut und gelungen angesehen, dass sie einen Sonderpreis erhält, der auf der Distriktversammlung im März übergeben wird.

Den zweiten Platz belegt Elena Utzmann. Sie erhielt als Preis 100 Euro. Auf Distriktebene belegte dieses Plakat den ersten Platz und nimmt damit an der deutschlandweiten Ausscheidung teil. Die Aussage der Dis-triktjury lautete: Dank der gewählten Farbkontraste (blau/ grüner Erdball vor schwarzem Hintergrund) und der bunt gekleideten Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Hautfarbe bringt dieses Kunstwerk das Thema „Wir sind alle eins“ besonders plakativ auf den Punkt. Die Preisübergabe erfolgt auf der Distriktversammlung im März.

Als Drittplazierte wurde Karla Gerlach geehrt. Vierte Plätze belegten Lukas Burger sowie Ceren Bagriyanik und Lucienne Glauber. Sie erhielten jeweils einen Buchpreis.

Grußkarten

Benedikt Graf Bentzel stiftet für die drei Erstplatzierten einen freien Eintritt mit Familien und Freundinnen in seinen Erlebnispark, was bei den Siegerinnen große Begeisterung auslöste. Die Kunsterzieherinnen erhielten einen Blumenstrauß.

Peter Dyck stellte fest, dass er mit den beiden Erstplatzierten die schönsten Plakate in seiner 14-jährigen Tätigkeit erhalten habe. Er hat daher Grußkarten drucken lassen, die er für zwei Euro je Karte zugunsten des Lions Hilfswerks verkauft. Karten sind bei ihm erhältlich (Telefonnummer 09191/32273 und Mail dyck.fo@t-online.de). red

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