Seniorenunion
Über Schlaganfall referiert
Forchheim

Jürgen Gschossmann, seit 15 Jahren Chefarzt für innere Medizin am Klinikum Forchheim, referierte auf Einladung der Seniorenunion Forchheim zum Thema Schlaganfall. Ortsvorsitzender Klaus Rapp konnte hierzu zahlreiche Mitglieder im Gasthaus „Der Ox“ in Burk begrüßen.

Im Dialog mit den Zuhörern ging Gschossmann auf die Ursachen, die Symptome und die Behandlung eines Schlaganfalls ein. Die Zuhörer erfuhren, dass je nach Ursache die Ärzte bei einem Schlaganfall zwischen einem Hirninfarkt und einer Hirnblutung unterscheiden, wobei ein Hirninfarkt 80 Prozent der Fälle ausmacht. Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns.

Der Referent riet, dass immer dann, wenn plötzlich unnormale Anzeichen bei der eigenen Gesundheit auftreten und der Verdacht auf einen Schlaganfall aufkommt, schnell gehandelt werden muss. Denn je schneller die Diagnostik, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen, welche bei einem Zeitfenster von vier bis sechs Stunden durchaus positiv seien.

Auf die Frage, wie sich ein Schlaganfall ankündigt, antwortete der Chefarzt, dass hier Sprach- und Sehstörungen, plötzlich einsetzende halbseitige Lähmungen, Taubheit und Kribbeln auf einer Körperseite, herabhängender Mundwinkel, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle genannt werden müssen. Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Mitteilung von Gschossmann, dass in Forchheim pro Jahr 300 bis 350 Verdachtsfälle auf Schlaganfall behandelt werden. Eine Fragerunde schloss sich an. red

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