Ungebremst in Laster gekracht
Ein 27-jähriger Fahrer krachte mit seinem 5er-BMW Touring auf Höhe der Anschlussstelle Hormersdorf mit offenbar sehr hoher Geschwindigkeit ungebremst in einen vorausfahrenden Sattelauflieger.
Ein 27-jähriger Fahrer krachte mit seinem 5er-BMW Touring auf Höhe der Anschlussstelle Hormersdorf mit offenbar sehr hoher Geschwindigkeit ungebremst in einen vorausfahrenden Sattelauflieger.
Foto: News5/Merzbach
Hormersdorf – Verkehrsunfall Ein tödlicher Unfall hat sich nachts auf der A 9 ereignet. Ein BMW fuhr in das Heck eines Lastwagens und wurde massiv deformiert. Der polnische Fahrer hatte keine Überlebenschance.

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 9 in Fahrtrichtung München kurz vor der Anschlussstelle Hormersdorf ist am frühen Mittwochmorgen ein Mann ums Leben gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei Bayreuth war gegen 1.38 Uhr ein männlicher Fahrer eines BMW, 5er-Reihe, mit polnischer Zulassung mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines Sattelzuges aufgefahren. Mehr als die Hälfte des Autos geriet unter den Auflieger des Sattelzugs und war massiv deformiert.

Durch den Aufprall erlitt der BMW-Fahrer so schwere Verletzungen, dass er sofort an der Unfallstelle verstarb. Die Einsatzkräfte konnten keine Lebenszeichen mehr feststellen.

Der Fahrer des Sattelzuges befand sich zum Unfallzeitpunkt ordnungsgemäß auf der rechten der drei Fahrspuren. Der Lkw-Fahrer erlitt aufgrund des Unfalls einen Schock, blieb aber unverletzt.

Rekonstruktion des Geschehens

Die ermittelnden Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth vor Ort durch einen Sachverständigen bei der Rekonstruktion des Unfallgeschehens unterstützt. Beide Fahrzeuge wurden als Beweismittel sichergestellt. Neben Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes befand sich auch das Technische Hilfswerk (THW) zur Stauabsicherung im Einsatz. Nach der Bergung der beteiligten Fahrzeuge durch eintreffende Abschleppdienste und nach der Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei Trockau konnten alle Fahrspuren der A 9 Richtung München nach vier Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Auf einer Spur vorbeigeleitet

Der anfänglich zwischen der Unfallstelle und der Anschlussstelle Plech aufgestaute Verkehr wurde nach kurzer Zeit an der Unfallstelle auf einer Fahrspur vorbeigeleitet. Insgesamt staute sich der Verkehr in der Anfangsphase acht Kilometer zurück. Die Sachschäden an dem BMW und dem Auflieger werden auf etwa 13.000 Euro geschätzt. pol

Lesen Sie mehr zu folgenden Themen: