Der neue Pfarrvikar hegt drei Wünsche
Pfarrer Stephan Eschenbacher (links) und Pfarrvikar Jürgen Thaumüller bei Thaumüllers Amtseinführung
Pfarrer Stephan Eschenbacher (links) und Pfarrvikar Jürgen Thaumüller bei Thaumüllers Amtseinführung
Foto: privat
Haßfurt – Amtseinführung  Jürgen Thaumüller ist nun der Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft St. Kilian Haßfurt. In der Ritterkapelle erläuterte er, was ihm am Herzen liegt und was er sich vorgenommen hat.

Am Mittwoch wurde Jürgen Thaumüller im Rahmen eines Gottesdienstes zum Fest Mariä Geburt als Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft St. Kilian Haßfurt eingeführt.

In der Ritterkapelle begrüßte Pfarrer Eschenbacher zu Beginn Jürgen Thaumüller ganz herzlich in der Gemeinde und wünschte ihm einen guten Einstand, bereichernde Begegnungen und Gottes Segen für seinen Dienst.

In seiner Predigt erinnerte Eschenbacher daran, dass Anfang September für viele Menschen etwas Neues beginne: Einschulung für Erstklässler, eine neue Klasse oder Schule für Schüler oder Lehrer, für manche eine Ausbildung oder ein Studium, für Familien der Alltag nach den Ferien und für das Pastoralteam ein neues Arbeitsjahr, um nur einige Beispiele zu nennen. Für all diese Neuanfänge sei uns eine Zusage im Glauben mit auf den Weg gegeben, sagte Eschenbacher. Diese biblische Zusage laute: „Gott ist mit uns. Im Vertrauen auf Gottes Wegbegleitung können wir alle Wege unseres Lebens – die neuen wie die alten - mit Zuversicht gehen.“

Begrüßungspaket überreicht

Am Ende des Gottesdienstes begrüßte die stellvertretende Pfarreiengemeinschaftsvorsitzende Verena Seltmann Jürgen Thaumüller ganz herzlich im Namen der gesamten Pfarreiengemeinschaft. Sie freute sich darüber, dass die Stelle wieder besetzt worden sei, und wünschte dem neuen Pfarrvikar viel Kraft und Gottes Segen.

Zudem überreichte sie ihm ein Begrüßungspaket mit ersten geografischen Orientierungshilfen und „Haßfurter Spezialitäten“.

Schließlich stellte sich Jürgen Thaumüller mit einer kurzen Ansprache der Gemeinde vor. Dabei orientierte er sich an der Redensart „Aller guten Dinge sind drei“, die sich sehr gut auf seinen bisherigen Werdegang übertragen lasse. So sei er in dem Weinbauort Stammheim (Landkreis Schweinfurt) aufgewachsen und arbeite bis heute gerne in den Weinbergen seiner Heimat mit. Drei Berufe habe er erlernt und aktiv ausgeübt: zunächst Kaufmann im Groß- und Außenhandel, dann habe er Kirchenmusik in Regensburg studiert und schließlich die Berufung zum Priester gespürt. Nach dem Studium der Theologie in Würzburg sei er 2012 zum Priester geweiht worden. Drei pastorale Handlungsfelder lägen ihm sehr am Herzen: den Glauben in der Liturgie (Gottesdienst) zu feiern, die Feier der Sakramente, wie zum Beispiel Taufe, Kommunion, Ehe oder auch Versöhnung (Beichte), und die Begleitung von Menschen auf ihrem Glaubens- und Lebensweg.

Für ein gutes Miteinander

Auch drei Wünsche für seinen Dienst in den Haßbergen hatte er mit im Gepäck: ein gutes und wertschätzendes Miteinander zu ermöglichen, im gegenseitigen Dialog Kirche miteinander zu gestalten, und gemeinsam Freude am Glauben zu spüren.

Bei einem anschließenden Stehempfang im Außenbereich der Ritterkapelle konnten die Gläubigen Pfarrvikar Jürgen Thaumüller persönlich begrüßen und willkommen heißen.