Ein Hoch auf St. Martin!
Unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ wurde der Zusammenhalt von Mitarbeitern und Bewohnern, vor allem in den Monaten der Corona-Pandemie, bei der Jubiläumsfeier immer wieder hervorgehoben.
Unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ wurde der Zusammenhalt von Mitarbeitern und Bewohnern, vor allem in den Monaten der Corona-Pandemie, bei der Jubiläumsfeier immer wieder hervorgehoben.
Foto: privat
Hofheim i. UFr. – Intern, mit Youtube und viel guter Stimmung feierte das Caritas-Altenservicezentrum in Hofheim sein 25-jähriges Bestehen.

25 Jahre Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim – ein Vierteljahrhundert. 9125 Tage voller Einsatz für Menschen im Alter. Natürlich wäre das ein willkommener Anlass gewesen, gemeinsam mit Angehörigen, Nachbarn und zahlreichen weiteren Gästen zu feiern. Aufgrund der aktuellen Situation war dies jedoch nicht möglich. Deshalb fand unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ eine interne Feier mit den Bewohnern und Mitarbeitern statt.

Das Rahmenprogramm war dennoch dem Anlass angemessen: gemeinsames Mittagessen, Ansprachen, Ehrungen langjähriger Mitarbeiterinnen, ein feierlicher Festgottesdienst und ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Für Einrichtungsleiterin Melanie Schröder war klar: „Das Ganze coronabedingt ausfallen zu lassen, war für uns keine Alternative. Wir feiern hier in Hofheim ja schließlich so gerne. Außerdem ist das heutige Fest auch ein Anlass, uns alle gegenseitig hochleben zu lassen. Dafür, dass wir die letzten Monate so wunderbar zusammen gemeistert haben.“

Dienstjubilarinnen geehrt

Das Herzstück des Hauses, das begrünte und lichtdurchflutete Atrium, war festlich in den Farben Rot und Weiß dekoriert, an den Säulen klebten zahlreiche Bilder aus den letzten 25 Jahren, in denen das Haus schon viele Bewohner und Mitarbeiter erlebte. Einige von ihnen, die schon von Anfang an dabei waren und heute noch dort arbeiten, wurden von Anke Schäflein, der Geschäftsführerin des Caritasverbandes Haßberge, mit herzlichen Worten geehrt: „Es ist so schön, dass wir heute nicht nur unser Haus feiern können, sondern auch euch, die ihr auf 25 Jahre Dienst am Nächsten hier zurückschauen könnt. Ihr und alle anderen Mitarbeiter seid die menschlichen Stützpfeiler unseres Hauses St. Martin.“ Die Jubilarinnen Hildegard Berthold, Lotte Weimer, Monika Pecht und Hiltrud Meisner erhielten neben den Zuwendungen gemäß der Caritas-Arbeitsvertragsrichtlinien eine Laudatio und einen Blumenstrauß. Michael Rauscher, der kürzlich gestorben ist, sollte ebenfalls für 25 Jahre Dienst geehrt wurde. Für ihn gab es ehrende Worte zum Gedenken. Fr. Regner, die ebenfalls auf ein Vierteljahrhundert Dienst in St. Martin zurückblickt, konnte nicht anwesend sein.

Geschunkelt und geklatscht

Das Festmotto „Ein Hoch auf uns“ griff Johannes Simon, Vorsitzender des Caritas-Kreisverbandes, in seiner Begrüßungsansprache auf und sorgte mit dem gleichnamigen Lied von Andreas Bourani für einen ersten stimmungsvollen Höhepunkt, bei dem geschunkelt und geklatscht wurde. „Ein Hoch auf die Menschen hier in St. Martin. Und ein Hoch auf die Einrichtung, die seit 25 Jahren ihrem Namen alle Ehre macht, nämlich mit einem umfassenden Angebot der Altenhilfe. Ein Vierteljahrhundert Hilfe und Unterstützung in vielen Bereichen für alte und kranke Menschen und deren Angehörige. Und all das geschieht bis heute mit viel Einsatz und Herz.“

Ein weiteres Highlight war der Festgottesdienst, der von Domkapitular Clemens Bieber abgehalten wurde, unterstützt von Pastoralassistentin Regina Krämer und dem Organisten Langer. Zumindest virtuell konnten hier Freunde des Hauses und die Angehörigen der Bewohner teilnehmen. Der Gottesdienst wurde nämlich per Live­stream auf Youtube übertragen. Umso passender war auch das Thema von Bie­bers Predigt, in der er auf Social Distancing und die Folgen für Bewohner und Mitarbeiter einging. „Wenn Corona eine gute Seite hatte, dann ist es die Erinnerung, dass wir auf die Menschen in unserem direkten Umfeld vertrauen dürfen. Denn Social Distancing heißt eben nicht, anderen keine Hilfe zu leisten, sondern sich dennoch und gerade deshalb für seine Mitmenschen einzusetzen.“

Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen noch einige Geschichten aus den letzten Jahren ausgetauscht, ehe die gelungene und kurzweilige interne 25-Jahr-Feier ihr Ende fand.