Guten Eindruck hinterlassen
Der neue Pistolenkönig Martin Sauerwein von der Fürstbischöflichen Bambergischen Schützen-Artilleriekompanie zu Cronach flankiert von Udo Leikeim (links) und den Rittern Christian Gareis, André Kamphausen von der Bürgerwehr Königsberg, Ernst Kühlböck (Grafenau) und Oberst Jürgen Völkl (rechts)
Der neue Pistolenkönig Martin Sauerwein von der Fürstbischöflichen Bambergischen Schützen-Artilleriekompanie zu Cronach flankiert von Udo Leikeim (links) und den Rittern Christian Gareis, André Kamphausen von der Bürgerwehr Königsberg, Ernst Kühlböck (Grafenau) und Oberst Jürgen Völkl (rechts)
Foto: Gerold Snater
Haßfurt – Wettbewerb  Die Bürgerwehr Königsberg trat mit vier Mannschaften beim Landesvergleichsschießen in Haßfurt an. Bessere Ergebnisse hatten Einzelschützen. Und es gab eine große Überraschung.

Seit dem Jahr 2011 wird das Landesvergleichsschießen der Bürger- und Landwehren Bayerns auf Landesebene abgehalten. Nachdem dabei Schießwettbewerbe zur Durchführung kommen, wozu besondere Schießanlagen benötigt werden, wurde das Schießen in diesem Jahr wieder einmal auf dem Schießstand der Königlich privilegierten Schützengesellschaft 1430 in Haßfurt abgehalten. Dort traten am Samstagnachmittag 66 Schützen an, darunter auch zwei Frauen, um den zielsichersten Einzelschützen beziehungsweise die beste Mannschaft, bei der das Ergebnis von drei Schützen addiert wird, zu ermitteln. Insgesamt nahmen 20 Mannschaften aus neun Vereinen an diesem Schießwettbewerb teil. Geschossen wird im Wettbewerb in den Disziplinen Karabiner 100 m Mannschafts- und Einzelwettbewerb, 50 m Königsscheibe-Einzelschuss Gewehr und 25 m Königsscheibe-Einzelschuss Pistole.

Die Teilnahme am Landesvergleichsschießen der Bayerischen Bürger- und Landwehren ist für Bürgerwehren Ehrenpflicht. So war es für die Mannen um Hauptmann Manfred Barfuß von der Bürgerwehr Königsberg auch in diesem Jahr wiederum selbstverständlich, daran teilzunehmen. In diesem Jahr hatte sie zudem die Aufgabe übernommen, das Vergleichsschießen zu organisieren. Besonders begehrt bei den Wehren ist der Wanderpokal für das beste Mannschaftsergebnis, den das Haus Wittelsbach gestiftet hat. Diesen konnten die Schützen aus Königsberg schon dreimal, 2015, 2017 und 2018 für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

Große Hoffnungen

Auch in diesem Jahr gingen die Mitglieder der Bürgerwehr Königsberg wieder mit großen Hoffnungen in die Schießstände, zumal sie gleich mit vier Mannschaften antraten. Doch die Hoffnung erfüllte sich nicht. Denn der Pokal ging in diesem Jahr nach Mömlingen an das Churbayerische Dragoner Regiment Joh. Wolf mit 69 Ringen. Mit 67 Ringen landete die 3. Mannschaft aus Königsberg in der Besetzung Manfred Michalowicz, Detlef Bartesch und André Kamphausen auf dem 3. Platz. Etwas mehr Erfolg war den Teilnehmern aus Königsberg in den Einzelwettbewerben vergönnt. So war René Austel der beste Schütze mit dem besten Teiler im Einzelwettbewerb, und mit Christian Gareis und André Kamphausen wurden gleich zwei Mitglieder der Königsberger Bürgerwehr als Ritter des neuen Pistolenkönigs ausgerufen. Dieser wurde Martin Sauerwein von der Fürstbischöflichen Bambergischen Schützen-Artilleriekompanie zu Cronach.

Eine große Überraschung gab es bei der Proklamation des Landeskönigs. Denn hier schoss Iris Sauerwein, ebenfalls von der Artilleriekompanie zu Cronach, den Vogel ab und ließ alle Männer hinter sich. So dass es in diesem Jahr eine Landeskönigin und keinen Landeskönig gibt. Iris Sauerwein ließ dabei auch Markus Daub von der Bürgerwehr Königsberg hinter sich, der ihr als 1. Ritter auf dem 2. Platz folgte.

Verantwortlich für die Ausrichtung in Haßfurt und das Gelingen rund um die Veranstaltung mit Verpflegung usw. zeichneten 14 Mitglieder der Königsberger Bürgerwehr mit Hauptmann Manfred Barfuß an der Spitze. „Insgesamt eine gelungene und gut organisierte Veranstaltung, die auch bei den Verantwortlichen des Landesverbandes wieder einen durchweg positiven Eindruck hinterließ und entsprechend gewürdigt wurde“, meinten die Verantwortlichen zum Schluss.