Kreisbauausschuss 2
Im Oktober startet die neue Bäderlinie nach Bad Rodach
Ebern – Am 16. Oktober startet die neue Bäderlinie Ebern–Bad Rodach. Diese erfreuliche Mitteilung präsentierte Susanne Lutz, die Leiterin des ÖPNV-Sachgebiete...

Am 16. Oktober startet die neue Bäderlinie Ebern–Bad Rodach. Diese erfreuliche Mitteilung präsentierte Susanne Lutz, die Leiterin des ÖPNV-Sachgebietes im Landkreis Haßberge, den Mitgliedern des Ausschusses für Bau und Verkehr.

372 Tageskilometer

Damit wird der nördliche Landkreis mit dem Burgenwinkel bei Maroldsweisach und Ebern an touristisch relevante Bereiche wie dem thüringischen Heldburg und der Bäderstadt Bad Rodach angeschlossen. Die Bäderlinie läuft unter der Nummer 9300 und wird immer samstags im Drei-Stundentakt bedient. Haltestellen auf der Strecke von Ebern aus sind Lichtenstein, Pfarrweisach, Altenstein, Maroldsweisach, Heldburg und Bad Colberg bis hin zum Zielpunkt Bad Rodach. Damit kämen 372 Tageskilometer zusammen. Auch die Fahrradmitnahme sei möglich, die aber vorher angemeldet werden müsse. In Ebern starte die Linie um 9.05 Uhr und nach knapp eineinhalb Stunden haben die Fahrgäste Bad Rodach erreicht. Die Finanzierung übernehmen die drei Landkreise Coburg, Hildburghausen und Hassberge zu 50 Prozent. Die restlichen 50 Prozent teilen sich Bad Rodach, Heldburg, Maroldsweisach, Pfarrweisach und Ebern. Für die Tickets gibt es Tarifzonen: Tarifzone A (Landkreise Coburg und Hildburghausen) 2,50 Euro, Tarifzone B (Landkreis Haßberge) 2,50 Euro sowie Tarifzone A+B (Landkreise Coburg und Hildburghausen in den Landkreis Haßberge und umgekehrt) 5 Euro. Die Linie wird durch das Touristik-Unternehmen Schnabel aus Hafenpreppach bedient.

Susanne Lutz ging auch auf weitere Maßnahmenvorschläge im Konzept des Landkreises Bamberg ein, das vor allem die Kommunen Ebelsbach, Eltmann, Rauhenebrach und Oberaurach betreffe. Sie sollen ab 1. August 2024 in Betrieb gehen und seien auf zehn Jahre angelegt. Der nächste Schritt wären dann die bestmögliche Einbindung des bestehenden Verkehrs des Landkreises Haßberge in das Rahmenkonzept des Landkreises Bamberg. gg