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Pater Rudolf Theiler geht in Ruhestand
Rudolf Theiler Pater
Rudolf Theiler Pater
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Ebern

Zum 30. Juni 2023 geht Karmelitenpater Rudolf Theiler (71) in den Ruhestand und wird als Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaften „Gemeinsam unterwegs – Ebern – Unterpreppach – Jesserndorf“ sowie „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“ entpflichtet. Die Stelle ist im Blick auf den Pastoralen Raum Haßberge Ost bereits neu ausgeschrieben. Das teilt das Bistum Würzburg mit. Zeitgleich endet der seit 2006 bestehende Gestellungsvertrag zwischen dem Bistum Würzburg und der Deutschen Provinz der Karmeliten mit Sitz in Bamberg. Darauf haben sich Karmelitenprovinzial Pater Klaus Rudolf Schenkelberger und die Bistumsleitung geeinigt. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass Theiler gemäß der Richtlinien der Diözese Würzburg nach Ende des Vertrags außerhalb des bisherigen Seelsorgebereichs wohnen muss. Theiler wurde 1951 in Wohlmutshüll bei Ebermannstadt geboren.

In Erlangen zum Priester geweiht

Nach dem Abitur am Kaiser-Heinrich-Gymnasium in Bamberg im Jahr 1972 trat er in den Karmelitenorden ein. Das Noviziat verbrachte er in Springiersbach/Mosel. Theologie studierte er in Würzburg und Mainz. Am 20. Mai 1979 wurde er in Erlangen zum Priester geweiht. Anschließend wirkte Theiler bis 1991 in Erlangen als Kaplan und Pfarrer in der Pfarrei Heilig Kreuz, als Prior des Konvents Heilig Kreuz sowie als Direktor der Johannes-Akademie. Außerdem war Theiler von 1979 bis 1983 auch Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Erzbistum Bamberg und von 1988 bis 1991.

2006 wechselte Theiler als Pfarradministrator in die Pfarreiengemeinschaft „Gemeinsam unterwegs – Ebern – Unterpreppach – Jesserndorf“. 2007 wurde er zudem Dekanatsbeauftragter für Pastorale Fortbildung im Dekanat Ebern sowie Präses der Kolpingsfamilie.

Seit Januar 2021 ist er zudem Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“. red

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