Bittprozession
Auf direktem Weg zu der Lourdesgrotte
Das Überqueren der Steinwegstraße vom Kirchplatz aus zur Lourdesgrotte verkürzte die Route der Prozession deutlich.
Das Überqueren der Steinwegstraße vom Kirchplatz aus zur Lourdesgrotte verkürzte die Route der Prozession deutlich.
Foto: Gerhard Wirkner
Höchstadt a. d. Aisch – Die Erneuerung der Steinwegstraße und der Sandstrand am Marktplatz machten am Sonntag nach dem Fronleichnamsfest die traditionelle Bittprozession in...

Die Erneuerung der Steinwegstraße und der Sandstrand am Marktplatz machten am Sonntag nach dem Fronleichnamsfest die traditionelle Bittprozession in ihrer gewohnten Form unmöglich. Die Verantwortlichen beschlossen daher, nach dem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche auf direktem Weg zur Lourdesgrotte zu ziehen.

Gabriel Konjaev stimmte an der Orgel die Gemeinde musikalisch auf die Prozession ein. Zweiter Bürgermeister Günther Schulz vertrat die Stadt Höchstadt. Aufgrund der tropischen Temperaturen waren neben den zahlreichen Besuchern besonders alle Fahnen-, Figuren- und Himmelträger nicht unglücklich, dass sie ohne Lasten als einfache Prozessionsteilnehmer nur einen kurzen Weg zurückzulegen brauchten.

Für die Kranzbinderinnen, die unter Leitung von Andrea Vogel die vielen Blumenkränze zusammengestellt hatten, war es bedauerlich, dass ihre floristischen Meisterwerke nur einmal, am eigentlichen Fronleichnamstag, zum Vorschein kamen.

Vor dem Segen an der Lourdesgrotte sprach Stadtpfarrer Kilian Kemmer die Fürbitten für die Pfarrgemeinde und die gesamte Stadt Höchstadt. Zuvor definierte er den christlichen Glauben als eine Bewegung von Menschen, auf die Jesus zugeht, wenn sie sich nicht mehr auf ihn zubewegen können oder wollen.

Stadtkapelle wirkte mit

Die Stadtkapelle umrahmte die kurze wie auch stimmungsvolle Feier unter der Leitung von Tanja Schwägerl. LM