Rotary-Club
Ehemalige der Stadtjugendkapelle spenden für Ukraine
Helmut Hetzel, Rainer Wanjelik, German Hacker und Moderator Bernhard Schwab
Helmut Hetzel, Rainer Wanjelik, German Hacker und Moderator Bernhard Schwab
Foto: Richard Sänger
Herzogenaurach – Auch der Rotary-Club mit Präsident Helmut Hetzel hat einen direkten Kanal zur humanitären Hilfe für die Ukraine. So zu Krankenhäusern in Kiew und...

Auch der Rotary-Club mit Präsident Helmut Hetzel hat einen direkten Kanal zur humanitären Hilfe für die Ukraine. So zu Krankenhäusern in Kiew und Lemberg, wohin medizinische Hilfsgüter und Medikamente in die Ukraine gebracht werden. „Was mit den Menschen dort passiert, ist entsetzlich sowie erschütternd und lässt sich mit Worten fast nicht erklären“, sagt Präsident und Pfarrer Helmut Hetzel am letzten Tag des Altstadtfestes auf der Bühne der Stadtjugendkapelle.

Der Rotary Club Herzogenaurach habe sehr gute Kontakte zu den beiden Krankenhäusern und erfahre dadurch was dringend gebraucht wird. Die Situation ist sehr traurig und macht betroffen, sagt Pfarrer Hetzel. Deshalb ist es ihm und den Mitgliedern eine Herzensangelegenheit, direkt zu helfen.

So gab es bereits einige Transporte unter dem Titel „RC Herzogenaurach hilft der Ukraine“; und durch ein funktionierendes Netzwerk und einen direkten Kontakt, kommt die Unterstützung ohne Umwege in den Krankenhäusern an. Somit ist garantiert, dass die Hilfe an den Stellen ankommt, an denen sie am dringendsten benötigt wird, so auch die Medikamente, die nach den Bedarfslisten aus den Krankenhäusern gekauft wurden.

„Je länger der Krieg dauert, um so prekärer wird die Situation“, erzählt der Pfarrer nachdenklich und freut sich über jede Unterstützung und jede Spende. So auch über eine Spende der Ehemaligen der Stadtjugendkapelle, die mit ihrem Auftritt auf dem Marktplatz das Altstadtfest beendete.

Anfang Juni fand in der Innenstadt ein Benefizkonzert der Ehemaligen statt. Sie spielten eine knappe Stunde, um Spenden für ukrainische Flüchtlinge zu sammeln. „Leider beendete der Regen unseren Auftritt, aber trotzdem kamen 400 Euro zusammen“, erzählt Bernhard Schwab rückblickend.

Diese wurden an Pfarrer Hetzel übergeben und dazu unterbrach auch Bürgermeister German Hacker seinen „Thekendienst“ am Stand der Stadtjugendkapelle, um sich bei den Ehemaligen zu bedanken. red

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