Glaube
Gottesdienst zu Ehren Adolph Kolpings
Michael Pflaum (l.) und die Vorsitzenden Monika Geinzer (2. v. r.) und Dieter Lohmaier (r.) freuen sich über die neuen Mitglieder.
Michael Pflaum (l.) und die Vorsitzenden Monika Geinzer (2. v. r.) und Dieter Lohmaier (r.) freuen sich über die neuen Mitglieder.
Herzogenaurach

Auch in diesem Jahr konnte die Kolpingsfamilie Herzogenaurach den Kolpinggedenktag nicht in der bisher gewohnten Weise abhalten. Die sonst üblichen Ehrungen zu diesem Termin waren bereits im Sommer erfolgt. Im Gottesdienst, den Stadtpfarrer Dekan Michael Pflaum am Vorabend des Zweiten Adventssonntags zelebrierte, konnten aber vier Neuaufnahmen vorgenommen werden.

In seiner Predigt ging Pflaum auf die Bedeutung von Johannes dem Täufers für Jesus ein, der als Rufer in der Wüste die Menschen auf den kommenden Messias vorbereitete. Zudem stellte der Geistliche die Frage: „Wie kann man in dieser Zeit das Reich Gottes wachsen lassen?“ Denn Johannes der Täufer war wichtig für Jesus. „Johannes hat Jesus sein Lebensthema gegeben“, sagte Pflaum. Und dieser Johannes stehe am Beginn der Schwelle zum Reich Gottes, überschreite sie jedoch nicht. Jeder gute Schüler löse sich von seinem Lehrer, so auch Jesus.

Ebenso stehe der Gesellenvater Adolph Kolping in der Nachfolgte Jesu Christi und es stelle sich auch die Frage: Für wen ist nun das Reich Gottes da? Zur Wirkenszeit von Adolph Kolping waren es die Handwerker, die ohne Familie auf Arbeitssuche unterwegs waren. Durch ihn sei dort das Reich Gottes gewachsen, zeigte sich Pflaum überzeugt. In unserer Zeit gelte es daher, die Zeichen der Zeit zu erkennen und den Geist Adolph Kolpings dadurch weiterzuführen. Am Ende des Gottesdienstes konnten neu in die Gemeinschaft aufgenommen werden: Grete Geinzer, Michael Hußenether, Ramona Winter, Theresa Rabl und Dekan Michael Pflaum.

Manfred Welker