Leserbrief
Hohes Bußgeld für Hundehalter
Höchstadt a. d. Aisch

Zum Artikel „Gerissene Rehe: Anzeigen gegen Hundehalter“ im FT vom 3. August ging folgende Lesermeinung ein:

Dieser Artikel hat mich einmal mehr sehr wütend gemacht. Es ist ein Unding, dass streunende Hunde hilflose Wildtiere grausam töten, weil deren rücksichtslose Halter meinen, ihren Viechern gehöre alles.

Wie mich so viel Selbstgerechtigkeit und Unrecht anwidert! Hunde müssen nicht überall (vor allem nicht im Wald) rumstöbern. Jedes arme Tier, das von Kampfkötern gerissen oder verletzt wird, ist eins zu viel!

Als ein Jäger kürzlich in Knetzgau einen freilaufenden, offenbar wildernden Hund erschossen hat, meines Erachtens völlig zu Recht, waren die Reaktionen heftig. Er forderte mit Nachdruck Hundehalter dazu auf, der in diesem Naturschutzgebiet der Mainaue geltenden Leinenpflicht nachzukommen und wurde auch deshalb scharf kritisiert.

Aber es gibt immer uneinsichtige Egoisten, die ihre unberechenbaren Köter nicht anleinen. Von Anstand keine Spur. Wie wär’s denn mit hohen Bußgeldern, wenn Hundehalter ihre blutrünstigen Bestien wildern lassen? Andere Lebewesen haben schließlich auch eine Existenzberechtigung, merkt euch das!

Rosemarie Tielmann

Höchstadt