Spiel
Jahressieger bei den Kartlern stehen fest
Organisator Christian Müller, Karl Grumann, Karl Salbau, Monika Geinzer, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Herzogenaurach (v. l.)
Organisator Christian Müller, Karl Grumann, Karl Salbau, Monika Geinzer, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Herzogenaurach (v. l.)
Manfred Welker
Herzogenaurach

Bei den Kartlern der Kolpingsfamilie Herzogenaurach war die Preisverteilung für das vergangene Jahr angesagt. Der Jahressieger zu Beginn des neuen Jahres heißt Gerold Kräck.

Wie bei anderen Vereinen auch waren die Vereinsaktivitäten eingeschränkt, es konnte bedingt durch Corona zwei Jahre keine Prämierung durchgeführt werden. Seit 1965 werden bei der Kolpingsfamilie Herzogenaurach die Ergebnisse der Schafkopfspiele aufgezeichnet und für das ganze Jahr gewertet. Die Auflistung für das abgelaufene Jahr wurde bekanntgegeben. Viele der Mitspieler pflegen bereits seit ihrer Jugend das Kartenspiel, gelernt haben es die meisten in der Schule, etwa beim Warten auf den Bus.

Vom Vater gelernt

Im Jahr 2020 hat Christian Müller die Organisation der monatlichen Kartelrunde bei Kolping von seinem Vorgänger Joachim Lohmaier übernommen, da er auch selber gerne Schafkopf spielt. Er ist in vier Kartelrunden engagiert. Gelernt hat er es von seinem Vater Helmut Müller, bei dessen Kartelrunde er ab 14 Jahren gerne mitgespielt hat − zu Beginn eher als „Brunskartler“, um dann voll einzusteigen. Seit dem Abitur spielt er wöchentlich einmal, eine Kartelrunde. Die Gruppe begann damit zu Schulzeiten und besteht bis heute fort.

Bei der Herzogenauracher Kolpingsfamilie wird die Schafkopfrunde meist einmal im Monat in geselliger Runde gepflegt. Aus einem Kreis von 34 Kartlern kommen häufig zwanzig zu den Dienstagsterminen in das Pfarrzentrum, so dass fünf Tische mit Kartlern zusammengestellt werden können. Zur Kartelakademie in Weinzierlein muss daher keiner gehen. Während des ersten Schafkopftermines im neuen Jahr wurde die abgeschlossene Wertung für das Jahr 2022 bekanntgegeben.

In diese flossen die Ergebnisse der neun Kartelrunden des vergangenen Jahres ein. Aus den Einzelwertungen ergab sich eine Punkteliste, die Christian Müller als Organisator der Zusammenkünfte verkündete. Aufgeführt wurden die Plätze von eins bis 25 sowie weitere Teilnehmer, die mehr als vier Mal beim Karteln dabeigewesen waren. Die Vorsitzende Monika Geinzer vergab die Preise an die Gewinner mit den glücklichen Händchen.

Trostpreis für Platz elf

Den ersten Platz belegte Gerold Kräck, den zweiten Platz Karl Salbaum, den dritten Karl Grumann. Des Weiteren folgten in der Punktewertung Baptist Lunz, Helmut Kern, Siggi Brand, Bernd Wüstner, Edwin Lehner, Franz Noppenberger und Klaus Süß. Preise erhielten die ersten zehn, außerdem wurde ein Trostpreis für Platz elf vergeben. Die anwesenden Kartler machten sich nach der Preisverleihung gleich wieder daran, die Wertung für dieses Jahr zu eröffnen.

Manfred Welker