Spenden
Junge Christen teilen ihre Freude
Firmlinge und Kommunionkinder übergaben einen symbolischen Spendenscheck.
Firmlinge und Kommunionkinder übergaben einen symbolischen Spendenscheck.
Foto: Benedikt Döring
Höchstadt a. d. Aisch – An der Freude eines Festes viele andere teilhaben zu lassen, heißt nicht nur, viele Menschen zu einem feierlichen Anlass einzuladen. Dies bleibt in Co...

An der Freude eines Festes viele andere teilhaben zu lassen, heißt nicht nur, viele Menschen zu einem feierlichen Anlass einzuladen. Dies bleibt in Corona-Zeiten mit gewissen Hürden verbunden. Freude teilen heißt nach Ansicht von Höchstadts Stadtpfarrer Kilian Kemmer, auch an Menschen zu denken, die unter schwierigeren Bedingungen besondere Momente im Leben feiern können. Bei den sieben Erstkommunionfeiern der Pfarreien Gremsdorf, Sterpersdorf und Höchstadt in St. Georg wie auch am Firmtag der drei Pfarreien zeigten sich die Kinder und Jugendlichen solidarisch mit ihren Mitchristen in den Gebieten der Diaspora, wo sich Kinder- und Jugendarbeit wie kirchliches Leben überhaupt mehr als schwierig gestalten.

So teilten die diesjährigen Erstkommunionkinder und Firmlinge ihre Festfreude und spendeten über 2400 Euro für den guten Zweck. Pastoralreferentin Monika Urbasik, die die Vorbereitungskurse für Erstkommunion und Firmung leitet, deutet dies als Zeichen großer Dankbarkeit für das, was in Corona-Zeiten mit den sehr auf die Bedürfnisse der Familien zugeschnittenen Feiertagen möglich werden durfte.

Bei der Spendenübergabe freuten sich Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncalves und Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl, dass die Pfarrei mit knapp 2600 Euro an Spenden die kirchliche Arbeit in Osteuropa über das Hilfswerk Renovabis unterstützt hat. So konnten insgesamt fast 5000 Euro weitergeleitet werden, um konkrete Projekte zu unterstützen. Stellvertretend für alle Firmlinge übergaben Teresa Modschiedler und Luca Auinger die Spenden. Die Kommunionkinder Luise Jäger, Rebecca Zeiler und Mattis Pawlak schlossen sich an. LM