Kinder sollen sicher zur Schule kommen
In diesem Bereich treffen die Bergstraße, der Rote-Berg-Weg, die Straße An den Kellern und (Bildmitte nach links) die Schulstraße zusammen. Die Gemeinde will mit Hilfe des Städtebauförderprogramms den Berg für Fußgänger und Schulkinder sicherer gestalten.
In diesem Bereich treffen die Bergstraße, der Rote-Berg-Weg, die Straße An den Kellern und (Bildmitte nach links) die Schulstraße zusammen. Die Gemeinde will mit Hilfe des Städtebauförderprogramms den Berg für Fußgänger und Schulkinder sicherer gestalten.
Foto: Evi Seeger
Lonnerstadt – Die Gemeinde Lonnerstadt will mit Hilfe von Zuschüssen aus der Städtebauförderung den Kreuzungsbereich oberhalb der Keller ausbauen.

Oberhalb der Lonnerstadter Kelleranlagen treffen im Bereich Bergstraße gleich mehrere Straßen aufeinander. Genau diesen Weg zwischen den Straßenzügen Bergstraße, An den Kellern und Roter-Berg-Weg hin zur Schulstraße müssen jedoch – außer in Corona-Zeiten – zahlreiche Kinder Tag für Tag gehen. Gehwege sind in diesem Teil von Lonnerstadt eher die Ausnahme. Auch die Straßenbeleuchtung sei „nicht optimal“, betont Bürgermeisterin Regina Bruckmann (FW).

Vielversprechende Gespräche

Sie findet, der Bereich sollte für Fußgänger, insbesondere für Schulkinder, sicherer gestaltet werden. In dem Kreuzungsbereich, in dem viele Kinder die Straße queren, gelte die Rechts-vor-links-Regelung. Die Marktgemeinde hat jetzt ein Projekt im Rahmen der Städtebauförderung angestoßen. Bürgermeisterin Bruckmann hofft, mit entsprechenden Zuschüssen aus dem Programm die Straßen vom Marktplatz bis oberhalb des Spielplatzes gestalten, optimieren und sicherer machen zu können. Die Städtebauförderung laufe in Lonnerstadt bereits seit Beginn der 2000er Jahre, erklärt Bruckmann. Nachdem in den vergangenen Jahren nicht viel Gebrauch davon gemacht worden sei, wolle man jetzt diesen Topf anzapfen. Das Programm solle vielleicht sogar verlängert werden. Erste Gespräche mit den zuständigen Behörden hätten bereits stattgefunden. Dabei sei Lonnerstadt auf offene Ohren gestoßen.

Entwicklungskonzept für die Gemeinde

Die Marktgemeinde will außerdem in ein weiteres Förderprogramm einsteigen. Isek (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept), ein Programm des Bundes, soll in Lonnerstadt zur Anwendung kommen. Dafür sei zunächst ein städtebauliches Planungsbüro notwendig. Entsprechende Angebote sollen jetzt eingeholt werden. Dann müsse festgelegt werden, in welchem Umfang das Entwicklungskonzept in der Gemeinde greifen solle. In einem ersten Schritt wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich all diesen Fragen widmen will. In den Arbeitskreis wurde – neben den drei Bürgermeistern Regina Bruckmann, Günter Rost (SPD) und Gerrit Hoppe (FW) – je ein Gemeinderatsmitglied aus den Ortsteilen Mailach, Fetzelhofen und Ailsbach delegiert.