Umweltschutz
Klimawürfel zeigt CO2 -Emission pro Person und Tag
Kreisrätin Lydia Göbel und Bürgermeister Gerald Brehm mit dem Klimawürfel
Kreisrätin Lydia Göbel und Bürgermeister Gerald Brehm mit dem Klimawürfel
Foto: Susanne Bayer
Höchstadt a. d. Aisch – Sowohl Bürgermeister Gerald Brehm (JL) als auch Kreisrätin Lydia Göbel von den Grünen freuen sich, dass der sogenannte Klimawürfel von der Umweltgrupp...

Sowohl Bürgermeister Gerald Brehm (JL) als auch Kreisrätin Lydia Göbel von den Grünen freuen sich, dass der sogenannte Klimawürfel von der Umweltgruppe des Höchstadter Gymnasiums im Rahmen einer Projektarbeit neu bespannt und auf dem Gelände des Gymnasiums aufgebaut wurde.

Die Idee des Klimawürfels stammt von dem Verein „Energiewende ERHlangen“. Stefan Jessenberger und Johannes Kollinger vom Verein stellten das Projekt den Kommunen im Rahmen einer Bürgermeister-Dienstbesprechung des Landkreises Erlangen-Höchstadt vor.

Vierte Seite für eigene Ideen

Drei Seiten des Klimawürfels sind einheitlich gestaltet, die vierte Seite kann von der jeweiligen Kommune, Schule oder Organisation mit eigenen Inhalten gefüllt werden. „Mit einfachen und überzeugenden Mitteln“ soll das Objekt laut Pressemitteilung der Stadt Höchstadt die Umweltproblematik der Gegenwart aufzeigen: Das Volumen des Würfels entspricht genau der CO2 -Emission pro Person und Tag in Deutschland. Die Kreisrätin Lydia Göbel freute sich demnach, dass sie Bürgermeister Gerald Brehm schnell davon habe überzeugen können, den Klimawürfel von den Gemeinden Hemhofen und Röttenbach zu übernehmen, die das Objekt bis zuletzt im Einsatz hatten.

Beide Kommunalpolitiker sehen den besonderen Wert des Würfels darin, dass er von allen Höchstadter Schulen, Jugendgruppen, Vereinen und Organisationen genutzt und somit das Thema Klimaschutz seiner Bedeutung entsprechend vielfältig bearbeitet werden könne.

Aktuell ist der Würfel am Gymnasium Höchstadt aufgestellt. Aber, so Bürgermeister Gerald Brehm, ab sofort können sich auch andere Interessierte melden, die den Würfel für ein Klimaprojekt nutzen möchten. Der Würfel solle schließlich möglichst viele Bürger erreichen und zum Nachdenken anregen. red