Projekt
Lesen verbindet Alt und Jung
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Forchheim

Nach dem ersten Schuljahr, das wieder im Präsenzunterricht stattgefunden hatte, trafen sich die Lesepaten der Leseinitiative „Generationentreffs“ im Spätsommer auf dem Schindlerkeller. Wie aus einer Pressemitteilung der Initiative hervorgeht, ließen die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre das vergangene Schuljahr Revue passieren. Man tauschte sich aus über bewährte Bücher, Vorlieben der Schüler, erfolgreiche Methoden und spaßige Begebenheiten. Zudem bekamen die ausgeschiedenen Kollegen ein kleines Dankeschön.

Gleichzeitig gedachte man des 20-jährigen Bestehens von „Generationentreffs“ mit den vielen Treffen von Lesepaten und Schülern: Seit dem Jahr 2002, als das Ergebnis der Pisa-Studie dem deutschen Bildungssystem eine schlechte Note verpasst hatte, gibt es in Forchheim unter dem Dach der Aktiven Bürger die Leseinitiative. Sie wurde bereits 2003 mehrfach ausgezeichnet. Eine Gruppe Ehrenamtlicher, die einmal pro Woche eine Stunde in Grundschule und Kindergarten vorlesen, betreuen seither das Wahlpflichtfach „Lesespaß“. Dieser Spaß überträgt sich auch auf die Lesepaten bei ihrem wöchentlichen Generationen-Treffen. So ist es ein Geben und Nehmen zwischen Jung und Alt.

Nach wie vor werden weitere Lesepaten gesucht. Über Interessierte würde sich die Leiterin von „Generationentreffs“, Anita Klier freuen. Sie ist per E-Mail an anitaklier@t-online erreichbar. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich bei Karl-Heinz Kremer unter kremer.forchheim@freenet.de zu melden. red

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