Lobende Töne für die Ehrenamtler
„Smiley & Friends“ ließen die Herzogenauracher Ehrenamtler hochleben.
„Smiley & Friends“ ließen die Herzogenauracher Ehrenamtler hochleben.
Foto: Richard Sänger
Herzogenaurach – Auszeichnung  Herzogenaurach würdigte die Verdienste von 14 Männern und Frauen, die sich für die Vereine der Stadt engagierten.

In feierlichem Rahmen ehrte die Stadt im Vereinshaus jetzt zum sechsten Mal Persönlichkeiten, die sich innerhalb eines Vereins im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich über viele Jahre hinweg besondere Verdienste erworben haben. „Keine Gesellschaft kann ohne das Ehrenamt auskommen“, betonte Bürgermeister German Hacker im Rahmen der Feierstunde.

„Wenn wir das Ehrenamt nicht hätten, dann würde es einen Stillstand geben“, so Hacker. Es sei immer wieder spannend, diese Menschen kennenzulernen und von ihnen zu lernen, erklärte er. Bevor der Bürgermeister zusammen mit der Sport- und Ehrenamtskoordinatorin Katja Heil die Urkunden und Geschenke an die Ehrenamtlichen verteilte, machte er deutlich, dass alle den gleichen Stellenwert hätten und die Feierstunde ein besonderes Dankeschön für das Engagement aller ehrenamtlich tätigen Menschen in der Stadt sei. Der Abend im Vereinshaussaal wurde von „Smiley & Friends“ musikalisch umrahmt.

„Die 14 Ehrenamtlichen, die sich über mindestens 25 Jahre in den Vereinen verdient gemacht haben, stellen einen Querschnitt unserer Herzogenauracher Vereine dar“, erklärte der Bürgermeister weiter. Sie alle wurden von ihren Vereinen vorgeschlagen.

In seine Dankesworte bezog der Bürgermeister auch die Familienangehörigen mit ein, die den Ehrenamtlichen den Rücken freihalten. So sei das Spek-trum des ehrenamtlichen Engagements unendlich lang und aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie alle übernehmen wie selbstverständlich Aufgaben, die Staat oder Stadt nicht leisten können.

In Bayern ist das ehrenamtliche Engagement besonders groß, rund 47 Prozent der über 14-Jährigen und damit fast 5,2 Millionen Bürger üben ein Ehrenamt aus. So sorgen die Angebote der Vereine vor Ort für Gemeinschaft und Zusammenhalt, meinte der Bürgermeister. Gerade eine Stadt von der Größenordnung Herzogenaurachs zeichne das aus. Besonders wichtig sei dabei das Vorbild für Kinder und Jugendliche. „Die Kleinen lernen von Ihnen, liebe Ehrenamtliche, Verantwortung zu übernehmen, Kreativität und Selbstbewusstsein zu entwickeln. So wachsen junge Menschen mit Rückgrat und Charakter heran, die unsere Stadt auch in Zukunft nach vorne bringen werden“, resümierte Hacker.

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