Mit Zivilcourage gegen Rassismus
Die Band „Adayna“ wird den Abend in der Kulturfabrik eröffnen.
Die Band „Adayna“ wird den Abend in der Kulturfabrik eröffnen.
Foto: privat
Höchstadt a. d. Aisch – Projekt  Der Kreisjugendring Erlangen-Höchstadt wirbt mit zwei Angeboten für gesellschaftliche Solidarität.

Topaktuell und doch nicht neu: So kann man wohl die Themen „Zivilcourage“ und „Solidarität“ beschreiben. Füreinander eintreten in einer Gemeinschaft, sich unterstützen und gegen Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit positionieren ist gar nicht mal immer so leicht. Was gehört dazu? Was ist überhaupt gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Bedeutet Zivilcourage, dass ich mich in gefährliche Situationen begeben muss?

Das sind alles Fragen, denen sich der Kreisjugendring (KJR) Erlangen-Höchstadt das vergangene Jahr über im Projekt #WirAufDemLandFürSolidarität gewidmet hat. Das Ergebnis sind zwei unterschiedliche Angebote für alle Interessierten im Landkreis, geht aus einer Pressemitteilung des KJR hervor.

Virtuelle Schnitzeljagd

Einerseits gibt es ab Mitte November die Möglichkeit, einen Actionbound des KJR in Höchstadt zu dem Thema durchzuspielen. Actionbound ist eine App, über die virtuell Schnitzeljagden erstellt und ausprobiert werden können. Konkret läuft dies so, dass an der Fortuna Kulturfabrik ein QR-Code aushängt, der zu dem entsprechenden Bound führt. Von hier aus wird man über die App in einem kleinen Spaziergang an verschiedene Orte in Höchstadt geführt, ohne dass es langweilig wird. Denn es gibt immer wieder spielerisch spannende Rätsel, Aufgaben und Fragen zu lösen. Dieser „Rätselspaziergang“ kann jederzeit durchgeführt werden, es wird lediglich ein mobiles Endgerät benötigt.

Wer sich lieber drinnen aufhält, findet vielleicht das zweite, ebenfalls kostenfreie Angebot spannend. Denn der Kreisjugendring hat in Kooperation mit dem Jugendzentrum Fortuna und dem Jugendparlament Höchstadt für Donnerstag, 25. November, eine Veranstaltung in der Fortuna Kulturfabrik in Höchstadt geplant. Dabei können ab 15 Uhr die verschiedenen interaktiven Räume oder die Ausstellung „Rechtsaußen – Mittendrin“ besucht werden. Es gibt Kaffee und einen Foodtruck zur Stärkung sowie Austauschmöglichkeiten mit dem Jugendparlament Höchstadt, dem Frauennotruf und der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus.

Ausstellung und Konzert

Wer nach Arbeit oder Schule noch eine Pause braucht, kann auch gerne erst am Abend ab 17.30 Uhr zur offiziellen Begrüßung unter anderem durch Landrat Alexander Tritthart, Bürgermeister Gerald Brehm sowie MdL Gabi Schmidt und den Auftritten von zwei Bands vorbeikommen. Ab 18 Uhr spielt die Band „Adayna“, ab 20 Uhr die Jugendband der Musikschule Höchstadt.

Es gilt die 3G-Regelung, ein entsprechender Nachweis muss vorgelegt werden können. Weitere Infos gibt es unter #WirAufDemLandFürSolidarität – Kreisjugendring Erlangen-Höchstadt (kjr-erh.de). Dort wird auch der Link zum Actionbound zu finden sein. red

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