Kirche
Rockefellers Erfolgsgeschichte beim Patronatsfest in Aisch
Im Festzug mit Fahnenabordnungen geht es in die Kirche in Aisch.
Im Festzug mit Fahnenabordnungen geht es in die Kirche in Aisch.
Foto: Johanna Blum
Aisch

Unter Böllerknall des Krieger- und Kameradschaftsvereins Aisch und mit Musikbegleitung der Blaskapelle Wachenroth machte sich der Zug der Fahnenabordnungen der Vereine und der Kerwasburschen sowie mit Ministranten und Pater Jeremias auf den Weg in die Aischer Laurentiuskirche.

„Wir alle wissen, dass der heilige Laurentius ein Diakon der Kirche im dritten Jahrhundert war. Er verwaltete die Schätze der Kirche, verteilte sie aber auch an die Armen, die Behinderten und Bedürftigen. Dies war der Hauptgrund, warum er lebendig verbrannt wurde“, sagte Pater Jeremias, der indische Urlaubsvertreter von Pfarrer Thomas Ringer.

Dann ging er in die Gegenwart und erzählte die Erfolgsgeschichte von John D. Rockefeller, der einst der reichste Mann der Welt war. Mit 53 Jahren wurde er schwer krank, und ihm wurde klar, dass er nichts von seinem Besitz mitnehmen konnte, wenn er starb. Er spendete sein Vermögen für wohltätige Zwecke und die medizinische Forschung. Durch seine vielen guten Taten habe er sein Leben verlängert und wurde 98 Jahre alt. „Wohltätigkeit hat heilende Kräfte“, betonte der Geistliche.

Italienischer Organist

Für den musikalischen Wohlklang sorgte der italienische Ferienorganist Davide Pusterla. Zum Ausklang lud Maximilian Mertin vom Pfarrgemeinderat die Gottesdienstbesucher zu einer Agape in den Pfarrgarten ein. Der Duft der Bratwürste vom Grill zog alle an, und bei kühlen Getränken ließen die Teilnehmer so das Patronatsfest ausklingen. jb