Bahnhofsmission
„Spende ist für uns wie ein Sechser im Lotto“
In der Bahnhofsmission in Erlangen ist die Spende von Siemens Mobility sehr willkommen; das Bild zeigt von links Peter Dunker von Siemens Mobility GmbH, Claudia Steubing, Einrichtungsleitung Bahnhofsmission Erlangen, Matthias Ewelt, Vorstand Diakonie, und Torsten Wehrkamp von Siemens Mobility GmbH.
In der Bahnhofsmission in Erlangen ist die Spende von Siemens Mobility sehr willkommen; das Bild zeigt von links Peter Dunker von Siemens Mobility GmbH, Claudia Steubing, Einrichtungsleitung Bahnhofsmission Erlangen, Matthias Ewelt, Vorstand Diakonie, und Torsten Wehrkamp von Siemens Mobility GmbH.
Foto: privat
Erlangen – Anstelle in Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter zu investieren, hat sich Siemens Mobility entschieden, Gutes zu tun und die Bahnhofsmission in Erlange...

Anstelle in Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter zu investieren, hat sich Siemens Mobility entschieden, Gutes zu tun und die Bahnhofsmission in Erlangen zu unterstützen. Jetzt wurde der symbolische Spendenscheck übergeben. Mit der Spende von 10 000 Euro erfüllt sich die Bahnhofsmission nun einen lang gehegten Wunsch: die Renovierung ihrer Innenräume.

Neue Tische und Stühle für den Besucherraum und eine neue Küche werden angeschafft. Das kommt den Besuchern zugute, wenn der Zugang zu den Innenräumen der Bahnhofsmission und der Aufenthalt darin wieder möglich ist. Aufgrund der Pandemie können derzeit heiße Getränke und Speisen nur durch ein Fenster ins Freie ausgegeben werden.

Bahnhofsmissionen sind Anlaufstellen für Reisende, die am Bahnhof Hilfe brauchen, seien es Auskünfte, Hilfe beim Ein-, Aus- oder Umsteigen, ein heißes Getränk oder ein belegtes Brötchen. Auch für Menschen in akuten Notlagen sind die Helfer der Bahnhofsmission da und leisten seelsorgliche Gespräche sowie soziale Beratung.

Dringend Nachwuchs gesucht

Um diese Hilfe auch künftig zuverlässig zu leisten, sucht die Bahnhofsmission Erlangen jetzt interessierte Menschen, die aktiv mitarbeiten möchten. „Schön wäre es, wenn sich Menschen melden, die frisch im Ruhestand sind und eine neue Aufgabe suchen“, sagt Claudia Steubing, die Leiterin der Bahnhofsmission. Die meisten Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission sind schon seit vielen Jahren an Bord, das führte gerade in der Corona-Pandemie immer wieder zu personellen Engpässen. „Wir brauchen jüngere Leute im Team“, betont Steubing, „und da wir viele Frauen sind, möchte ich diesmal vor allem Männer motivieren, mitzumachen.“ red

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