Aufruf
Sportvereine sollen fair gehandelte Bälle benutzen
Jörg Volleth macht sich für fair gehandelte Bälle stark.
Jörg Volleth macht sich für fair gehandelte Bälle stark.
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Erlangen – Obwohl auch noch im 21. Jahrhundert teilweise menschenunwürdige und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen an den Produktionsstandorten bestehen, s...

Obwohl auch noch im 21. Jahrhundert teilweise menschenunwürdige und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen an den Produktionsstandorten bestehen, steht die Art und Weise der Sportartikelherstellung für viele Sportler bisher kaum im Fokus der Aufmerksamkeit. Daher hat der Erlanger Stadtrat im April 2020 beschlossen, dass für die kommunalen Einrichtungen der Stadt Erlangen zukünftig nur noch fair gehandelte Sportbälle beschafft werden sollen.

Um diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben, hat Bürgermeister Jörg Volleth laut einer Pressemitteilung seines Büros unlängst an alle betroffenen Erlanger Sportvereine ein Rundschreiben verschickt, in dem er die Vereine dazu anhält, ihren Bällebestand sorgfältig zu überprüfen und in Zukunft durch fair gehandelte Bälle auszutauschen.

"Denn insbesondere durch unsere Sportvereine wird den Kindern und Jugendlichen vermittelt, dass Fairness im Wettkampf eine wichtige Rolle spielt", so Volleth. Diese Wertevermittlung sollte daher nicht mehr nur auf, sondern auch außerhalb des Spielfeldes erfolgen, zumal sich fair gehandelte Bälle mittlerweile in Qualität und Preis kaum noch von konventionell hergestellten Bällen unterscheiden würden. red