Beauftragte
Sprachrohr der Jugend
Großenseebach – Der Gemeinderat beschäftigte sich mit dem Großenseebacher Nachwuchs, der in der Gemeinde eine Stimme bekommen soll. Zwei Gemeinderäte übernehmen die A...

Der Gemeinderat beschäftigte sich mit dem Großenseebacher Nachwuchs, der in der Gemeinde eine Stimme bekommen soll. Zwei Gemeinderäte übernehmen die Aufgabe als Jugendbeauftragte.

Beirat empfohlen

In der Septembersitzung hatte der Kreisjugendpfleger und Geschäftsführer des Kreisjugendrings des Landkreises Erlangen-Höchstadt, Traugott Goßler, das Mitspracherecht der Jugendlichen vorgestellt und die Schaffung eines Jugendbeirates empfohlen. In der Mitwirkung der jungen Leute sieht der Bürgermeister einen dringenden Nachholbedarf, um bei künftigen gemeindlichen Projekten den Belangen der Kinder und Jugendlichen Rechnung zu tragen, deren Wünsche und Anregungen zu berücksichtigen sowie deren Interessen zu vertreten. Zu einem Beschluss kam es damals nicht, denn neben der Jugend sollte auch ein Mitglied des Gemeinderats beauftragt werden.

Außerdem wollte Bürgermeister Jürgen Jäkel Gespräche mit den beiden Nachbargemeinden über eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit führen. Das Ergebnis der Gespräche: Der Markt Weisendorf hat mit dem Amt für Freizeit und Kultur eine hauptamtliche Kraft für die Belange der jungen Leute, und in Heßdorf kümmert sich die Dritte Bürgermeisterin um die Themen von Kindern und Jugendlichen.

Bis zur jüngsten Sitzung sollte sich das Gremium deshalb Gedanken machen und eine Person als Bindeglied zwischen Gemeinde und der Jugend benennen. In diesem Zusammenhang soll auch die Weiterentwicklung der Infrastruktur für junge Menschen diskutiert werden und die Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen der Jugendhilfeplanung des Landkreises Erlangen-Höchstadt aufgenommen werden.

„Erfahrungen sammeln“

Als Jugendbeauftragte der Gemeinde boten sich die Räte Christian Jung (MfG) und Christian Schmitt (CSU-Fraktion) an. Dies nahm das Gremium ohne Diskussion zur Kenntnis.

„Dann werden wir das Projekt starten und Erfahrungen sammeln“, sagte Jäkel.