Sonderfonds
Stadt bekommt Fördermittel für die Innenstadtbelebung
Herzogenaurach

Die Stadt Herzogenaurach erhält zusammen mit 31 weiteren Städten, Märkten und Gemeinden in Mittelfranken Fördermittel aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“. Ziel ist es, den Folgen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken und die Qualitäten bayerischer Innenstädte zu stärken.

Wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr der Stadt vergangene Woche mitteilte, hat sich Herzogenaurach erfolgreich um Fördermittel aus dem Sonderfonds beworben und erhält für geplante Maßnahmen eine finanzielle Unterstützung von 122 000 Euro. Dieser Betrag wird Herzogenaurach zusätzlich zur jährlichen Städtebauförderung zur Verfügung gestellt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Die Stadt Herzogenaurach hatte für den Sonderfonds unter dem Motto „Herzo atmet auf“ folgende Maßnahmen angemeldet:

1. Zwischennutzungskonzeption und -bespielung für Leerstand in zentraler Lage

2. Fachliche Begleitung der strategischen Weiterentwicklung des Wochenmarktes

3. Digitalisierungsprozess: Weiterentwicklung des Herzo-Marktes: Entwicklung und Begleitung/Coaching neuer Verkaufsformate für lokale Innenstadthändler

Hilfe für Gewerbetreibende

Dieses Maßnahmenpaket für den Sonderfonds baut auf bestehenden Maßnahmen aus dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek) „Herzogenaurach 2030 plus“ auf, heißt es in der Pressemitteilung. „Wir verstehen die Zuwendung aus dem Sonderfonds als sehr gute Möglichkeit, um für unsere Innenstadtakteure und Gewerbetreibenden sowie für unsere Bürgerinnen und Bürger die bestehenden Entwicklungsschritte in der Innenstadt weiter voranzutreiben“, so Bürgermeister German Hacker (SPD). „Mit den Fördermitteln ist ein zusätzlicher Rahmen geschaffen, um zügig weiterzuverfolgen, was sich aus dem Isek 2030 plus als gut und richtig erwiesen hat.“ red

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