fischotter
„Verluste in der Karpfenteichwirtschaft sind verheerend“
Der Fischotter dringt weiter vor.
Der Fischotter dringt weiter vor.
Foto: Lino Mirgeler/dpa
Höchstadt a. d. Aisch – Der Fischotter breitet sich rasch auch in den Karpfengebieten Nordbayerns aus. Innerhalb weniger Jahre hat er die Karpfenregionen der Oberpfalz und mi...

Der Fischotter breitet sich rasch auch in den Karpfengebieten Nordbayerns aus. Innerhalb weniger Jahre hat er die Karpfenregionen der Oberpfalz und mittlerweile auch weite Teile Oberfrankens besiedelt, wie die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) mitgeteilt hat.

Seit ein bis zwei Jahren gibt es zunehmend Hinweise auch auf das Vorkommen in Unterfranken und in Mittelfranken. Es wird mit einer raschen Ausbreitung gerechnet. „Die Verluste in der Karpfenteichwirtschaft sind verheerend“, beschreibt die Landesanstalt. Neben den drei Fischotterberatern in Niederbayern und der Oberpfalz wird nun im Fischottermanagement des Freistaates Bayern, welches am LfL-Institut für Agrarökologie in Freising angesiedelt ist, für Franken ein weiterer Fischotterberater eingestellt.

Für Franken zuständig ist der Fischwirtschaftsmeister Alexander Krappmann. Er ist selbst Teichwirt in Oberfranken und kennt die Probleme aus eigener Erfahrung. Sein Dienstsitz ist ab Januar 2022 am LfL-Institut für Fischerei, Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft in Höchstadt. Er ist erreichbar per E-Mail Alexander.Krappmann@lfl.bayern.de sowie unter der Telefonnummer 08161/86406200.

Am Samstag, 12. Februar, veranstaltet die LfL unter Mitwirkung des Landesfischereiverbands eine Informationsveranstaltung zum Fischotter und zum Fischottermanagement. Coronabedingt wird die Veranstaltung digital durchgeführt.

Die Anmeldung ist den Angaben der LfL zufolge online über www.lfl.bayern.de/ifi/bildung/030598/index.php bis spätestens 10. Februar möglich. red