Neujahrssegen
Vom Amt bis zum Altersheim
Pastoralreferentin Monika Urbasik segnet in Begleitung von Leiterin Johanna Auerbeck das Seniorenzentrum St. Anna.
Pastoralreferentin Monika Urbasik segnet in Begleitung von Leiterin Johanna Auerbeck das Seniorenzentrum St. Anna.
Foto: Georg Paszek
Höchstadt a. d. Aisch – Während über 100 Bürger die von Lukas und Martina Schwägerl eingeteilten 50 Bezirke in Höchstadt und Lonnerstadt mit ihren Ortsteilen besuchten und in...

Während über 100 Bürger die von Lukas und Martina Schwägerl eingeteilten 50 Bezirke in Höchstadt und Lonnerstadt mit ihren Ortsteilen besuchten und in alle Briefkästen der gut 7000 Haushalte den Neujahrssegen auf einem Klebeband einwarfen, baten auch verschiedene Institutionen in Höchstadt um Gottes Segen für das neue Jahr. Nachdem Bürgermeister Gerald Brehm das Rathaus segnen ließ, empfing Landrat Alexander Tritthardt in der Außenstelle des Landratsamtes auf dem Höchstadter Schlossberg Stadtpfarrer Kilian Kemmer zur Haussegnung. Am Haupteingang sowie an den Türen seines Amtszimmers und des Sitzungssaales wurden die gesegneten Spruchbänder angebracht.

Kemmer dankte dem Landrat in seiner Funktion als „Schlossherr“ für die Möglichkeit, den Schlosshof an den großen kirchlichen Feiertagen als Ort für Freiluftgottesdienste zu nutzen. Auch für die Feierlichkeiten der heiligen Woche zu Ostern wird dies wohl erneut nötig sein.

Im Kreiskrankenhaus erfolgte die Haussegnung durch Krankenhausseelsorger Diakon Georg Paszek. Im Foyer des Hauses versammelten sich die Chefärzte, die Pflegedienstleitung und Verwaltungsleiter Thomas Menter. Gerade ein Krankenhaus sei in einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen für das Gesundheitsmanagement besonders auf „Hilfe von oben“ angewiesen. Menter dankte dem Krankenhausseelsorger und den anwesenden Geistlichen der Pfarrei für ihre ständige Begleitung und für den Beistand der Kranken und Sterbenden gerade auch in den Monaten der Corona-Krise.

Schließlich nahm Pastoralreferentin Monika Urbasik die Haussegnung des Seniorenzentrums St. Anna vor. Auch hier würdigte Leiterin Johanna Auerbeck die seelsorgliche Präsenz in schweren Zeiten. Segen sei nicht nur etwas für den Jahresanfang, sondern werde konkret in den schweren Zeiten einer Einrichtung, unabhängig von der Jahreszeit. „Das Da-Sein und die Präsenz in Gottesdienst und bei Besuchen bleibt einfach wichtig für die Bewohner, unabhängig von Glaube und Religion.“

Das katholische Pfarramt weist darauf hin, dass die klebenden Segensbänder auch in der Stadtpfarrkirche zum Mitnehmen ausliegen, falls der Briefkasten eines Haushaltes von den Kindern übersehen wurde.

Die Aktivitäten der Segensbringer sollen auch einen Beitrag zur Unterstützung etlicher Sozialprojekte leisten. Unter dem Motto „Gesund werden, gesund bleiben – ein Kinderrecht“ bitten die Kinder und Jugendlichen um Spenden. Das Spendenkonto zugunsten durch Corona schwer geschädigter Kinder in Ägypten, Ghana und im Südsudan läuft weiterhin, auch hierfür liegen Hinweise in St. Georg aus. red