Kitzingen
Kristina Amendt kandidert für die FDP für den Landtag
Über die Kandidatur von Clemens Schneider, Mathias Krönert, Kristina Amendt und Michael Mörer freut sich der FDP-Kreisvorsitzende im Landkreis Kitzingen, Hans Müller (von links).
Foto: Gerhard Bauer
Kitzingen – Die FDP im Landkreis und Stimmkreis Kitzingen geht mit Kristina Amendt und Michael Mörer als Direktkandidaten in die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2023. Diese und weitere Entscheidungen trafen die Mitglieder des Kreisverbandes und des Stimmkreises.

Die 52-jährige Landtagskandidatin Amendt ist mit einem Büroservice in Kitzingen selbstständig und Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes, dem auch Bezirkstagskandidat Mörer angehört. Mörer ist geschäftsführender Gesellschafter des SMN-Planungsbüros für Unternehmensberatung und infrastrukturelle Projekte in Buchbrunn.

Als FDP-Listenkandidat für den Landtag geht der Volkacher Stadtrat Mathias Krönert und für die Bezirkstagsliste Clemens Schneider aus Kitzingen in den Wahlkampf. Krönert ist Fachberater für Brennereiwesen an der staatlichen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. Schneider ist Sicherheitsmeister und Dozent der bundesweit tätigen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitsschutz.

Um die Listen rechtsgültig beschließen zu können, findet im November ein Wahlparteitag für Unterfranken statt, zu dem der Kreisverband seine vier gewählten Kandidaten als Delegierte entsendet. Stellvertreter sind Thomas Adamik, Bernd Djalek, Hans Müller und Daniel Stark.

Vielen Abgeordneten sei Gespür für ihre Tätigkeiten verloren gegangen

Zunächst hatte Landtagsabgeordneter Helmut Kaltenhauser über die umfangreichen Tätigkeiten der Opposition im Landtag berichtet. Die Opposition übe hier eine Kontrollfunktion aus und lege auch eigene Vorschläge vor. Zusammen mit den anderen Landtagsfraktionen gehe aktuell ein Untersuchungsausschuss der Frage nach, wer sich an der Maskenbeschaffung zu Pandemiezeiten bereichert haben könnte. Kaltenhauser beklagte, dass vielen Abgeordneten die Trennung von Regierungsamt, Unternehmereigenschaft, Abgeordnetenstatus und Parteimitgliedschaft nicht immer gelinge und das Gespür für die Zuordnung ihrer Tätigkeiten verloren gegangen sei.

Viele andere ausgeübte Kontrollfunktionen würden nach außen in der Öffentlichkeit kaum sichtbar, betonte Kaltenhauser. Die meisten der Vorschläge der Opposition würden von der Landtagsmehrheit meist abgelehnt, um später dann von Regierungsparteien als eigener Vorschlag wieder vorgelegt und beschlossen zu werden.

Bei den Wahlen hofft die FDP in solcher Stärke in den bayerischen Landtag einziehen zu können, dass die politische Arbeit wieder stärker beeinflusst werden kann. Dazu will sie, so Kreisvorsitzender Hans Müller, alles für ein entsprechend gutes Wahlergebnis beitragen.

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