Kitzingen
Die größte Leinwand Kitzingens
Die fleißigen KünstlerInnen des Armin-Knab-Gymnasiums aus Kitzingen vor ihrem Kunstwerk. Alfons von Truchsess-Bruckner (2. von links) leitete die Klasse in allen Schritten an und war immer selbst tatkräftig bei den Arbeiten dabei.
Die fleißigen KünstlerInnen des Armin-Knab-Gymnasiums aus Kitzingen vor ihrem Kunstwerk. Alfons von Truchsess-Bruckner (2. von links) leitete die Klasse in allen Schritten an und war immer selbst tatkräftig bei den Arbeiten dabei.
Sebastian Därr
Alfons von Truchsess-Bruckner (links) und seine SchülerInnen bei der Arbeit.
Alfons von Truchsess-Bruckner (links) und seine SchülerInnen bei der Arbeit.
Sebastian Därr
Kitzingen – Im Rahmen des jährlichen Projekts zur Bildung für nachhaltige Entwicklung beteiligten sich 19 SchülerInnen des Armin-Knab-Gymnasiums an der kreativen Außengestaltung eines LKW-Containers.

Beim diesjährigen Projekt "ExiKT" des Aplawia e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Kitzingen dreht sich alles um die Erstellung eines Escape-Rooms zum Thema Wasserknappheit. Hierfür haben benachteiligte junge Menschen aus der Region Kitzingen verschiedene Rätsel und Apparate entwickelt durch deren Lösung den Spielenden das Thema Nachhaltigkeit mit speziellem Bezug zum Wasser nähergebracht werden soll.

Im Rahmen des durch das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderten Projekts wurde unter anderem eine Lkw-Brücke angeschafft, die als Werkstatt und Bühne für das Exit-Spiel dient. "Die Außengestaltung des Containers war von Anfang an eines unserer größten Probleme. Als dann Herr von Truchsess-Bruckner bei uns anrief, um seine Hilfe hierbei anzubieten, fiel uns ein Stein vom Herzen.", so Sebastian Därr, der die Projektleitung seitens des Aplawia e.V. innehat. "Für mich war es eine absolute Win-Win-Situation.", so von Truchsess-Bruckner, "Mittels der Projektarbeit konnte ich nicht nur die Kreativität, sondern auch das soziale Miteinander meiner neuen Oberstufenklasse ideal fördern. Zusätzlich leisten wir so gemeinsam einen Anteil an der regionalen Jugendsozialarbeit."

Nachdem jeder Schüler eine Vorlage erarbeitet hatte, wurden zwei der Vorlagen demokratisch im Unterricht ausgewählt. Im ersten Zug der praktischen Arbeit musste der Container vorbereitet und grundiert werden. Dann ging es ausgerüstet mit Bleistift, Pinsel und Farbe ans Werk, um die einem Graffiti nachempfunden Designs vom Papier auf die große Leinwand zu bringen. "Mit so einem tollen Ergebnis hätte ich niemals gerechnet.", dankte Därr allen Beteiligten.

"Ich bin begeistert von der Arbeit meiner SchülerInnen. Das Kunstwerk ist wirklich einmalig geworden und das Engagement der Klasse war überwältigend.", berichtet von Truchsess-Bruckner. "Manche nennen es einen Container, wir sagen dazu die größte Leinwand Kitzingens.", so eine Schülerin mit einem Lächeln auf den Lippen.

Von: Sebastian Därr (stellvertretender Geschäftsführer, Aplawia e.V., Kitzingen)