Kitzingen
Lichtvolle Lieder in der Friedenskirche
Am Ende des Konzerts hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Bänken. Es gab lang anhaltenden Beifall für eine wunderbar stimmige Musik.
Am Ende des Konzerts hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Bänken. Es gab lang anhaltenden Beifall für eine wunderbar stimmige Musik.
Manfred Spörl
Nit dem Schlusslied "Amen" zog der Chor durch den Mittelgang Richtung Ausgang. In der Vorhalle verabschiedeten die Sängerinnen um Chorleiterin Eva-Maria Klöhr die zahlreichen Besucher, die sich sehr spendabel zeigten zugunsten des guten Zwecks.
Nit dem Schlusslied "Amen" zog der Chor durch den Mittelgang Richtung Ausgang. In der Vorhalle verabschiedeten die Sängerinnen um Chorleiterin Eva-Maria Klöhr die zahlreichen Besucher, die sich sehr spendabel zeigten zugunsten des guten Zwecks.
Manfred Spörl
Kitzingen – Teils neugierig und teils erwartungsfroh strömten die Menschen am Sonntag, 4. Dezember,  zahlreich in die Friedenskirche im Kitzinger Stadtteil Siedlung. Nach drei Jahren Zwangspause wollten sie offensichtlich wieder den Auftritt des "Sing mit"-Chores mit den berührenden Liedern seiner Leiterin Eva-Maria Klöhr genießen.

Das einstündige Konzert stand unter dem Motto "Du bist mein Licht" und die vielen glücklichen Gesichter der Sängerinnen sowie der Besucherinnen und Besucher in den gut gefüllten Sitzbänken drückten es aus: Das Licht ist angekommen. Unterstützt durch die adventliche Atmosphäre und die ausgezeichnete Akustik des sakralen Raums sorgten der vielstimmige Chorgesang und besonders die hohen Sopranstimmen bei vielen für feuchte Augen und Gänsehautmomente.

Nicht zuletzt trugen auch die in weiche Melodien eingebetteten tiefgehenden Texte von Eva-Maria Klöhr dazu bei, dass es reichlich Applaus und zum Schluss gar Standing Ovations gab. Sehr angetan von der Darbietung und der Reaktion der Besucher waren auch die Gastgeber. Pfarrer Michael Bausenwein und seine Frau Helene, die dem Chor eine neue "Heimat" zur Verfügung gestellt haben, freuen sich bereits auf den nächsten Auftritt im kommenden Jahr.

Reichlich flossen auch die Spenden für Kinderprojekte, die der Chor mit seinem Auftritt unterstützen will. Glatt 500 Euro verbleiben in der Gemeinde der Friedenskirche, der gleiche Betrag wird nach Titicachi im Hochland von Bolivien überwiesen, wo der aus Giebelstadt stammende Pater Schiller seit mittlerweile 48 Jahren als Missionar Schulen, Kindergärten und weitere Projekte zugunsten armer Familien aufbaut und betreut.

Von: Manfred Spörl (Öffentlichkeitsarbeit, ökumenischer Chor "Sing mit", Albertshofen)