Wiesenbronn
Pflanzaktion im Wiesenbronner Gemeindewald durch den Kindergarten
Für Baumnachwuchs im Wiesenbronner Gemeindewald sorgten die Kinder aus dem Wiesenbronner Kindergarten. Betreut wurden sie bei dieser Aktion auch von Teresa Bäuml vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Försterin Lara Öpp und Revierförster Andreas Hiller.
Für Baumnachwuchs im Wiesenbronner Gemeindewald sorgten die Kinder aus dem Wiesenbronner Kindergarten. Betreut wurden sie bei dieser Aktion auch von Teresa Bäuml vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Försterin Lara Öpp und Revierförster Andreas Hiller.
Winfried Worschech
Wiesenbronn – Der Wiesenbronner Nachwuchs sorgte für Baumnachwuchs im Wiesenbronner Wald. Die Kinder aus dem Kindergarten machten sich mit ihren Betreuerinnen, Revierförster Andreas Hiller, seine Kollegin Lara Öpp und weiteren Begleitern, unter ihnen auch Bürgermeister Volkhard Warmdt, auf den Weg durch die Wiesenbronner Flur bis zum Nordrand des Waldes am Steigerwaldhang.

Unterwegs erzählte Teresa Bäuml vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten einiges aus dem Leben der Tiere, die in Wiesenbronns Wald und Flur vorkommen, wobei auch die Kinder von ihren Beobachtungen zu berichten wussten, wenn sie mit Eltern oder Großeltern unterwegs waren. Die Spuren der Tiere wurden durch Modelle aus Salzteig veranschaulicht, die bei der ersten Rast ausgelegt waren.

Jäger Hendrik Wenigerkind erzählte bei dieser Gelegenheit aus dem Leben der Dachse, die ihren Bau in der Nacht verlassen und zu deren Nahrungsspektrum auch das Obst gehört. Am Rand des Wiesenbronner Gemeindewaldes bekam Andreas Hiller viele Antworten auf seine Frage, was man aus Holz alles machen kann, was von Brenn- und Bauholz über Möbel und Papier bis hin zu den Stielen für Gerätschaften reichte.

Waldumbau mit Esskastanien und Robinien

Dass es dem Wald und damit auch dem Wiesenbronner Gemeindewald aufgrund fehlender Niederschläge und heißer und trockener Sommer nicht gut geht, machte der Förster den Kindern ebenso klar wie den Umstand, dass geschädigte Bäume gefällt werden müssen und dass es im Wiesenbronner Wald aufgrund der Trockenheit fast keine Fichten mehr gibt.

Aus diesem Grunde müsse versucht werden, den Waldumbau mittels der Baumarten zu erreichen, die mit heißen und trockenen Phasen besser zurechtkommen als Fichten und Kiefern. Dazu zähle auch die Eiche, die im Wiesenbronner Wald erfreulicherweise häufig vertreten sei, wie der Förster bei der Vorstellung dieser Baumart erzählte.

In Augenschein genommen und gesammelt wurden dann auch die Blätter von Eiche, Ahorn, Buche und Kirsche und neben diesen Baumarten sind auch Speierling und Elsbeere im Wiesenbronner Wald vertreten. Die Kinder erfuhren bei dieser Gelegenheit, dass Esskastanien, deren Früchte als Maronen bekannt sind und Robinien im Gemeindewald nicht so oft vorkommen. Das war auch der Grund dafür, dass bei der Pflanzaktion der Kinder die beiden letztgenannten Baumarten in den Boden gebracht wurden.

Verwunderung über den Regen der letzten Wochen

Die Vorarbeiten für die Pflanzlöcher wurden von den Erwachsenen geleistet, wobei es große Verwunderung darüber gab, dass der Regen der letzten Wochen nur wenige Zentimeter eingedrungen war. Die Kinder waren dann fleißig bei der Arbeit, um den gelockerten Boden zu entfernen, um Platz für die jungen Bäumchen zu schaffen, die nach dem Setzen kräftig angegossen wurden.

Bereitgelegt wurde der Einzelschutz für den frisch gesetzten Baumnachwuchs und für die Kinder gab es dazu die Erklärung, dass die Rehe gerne die zarten Triebe abfressen und damit das weitere Wachstum verhindern. Nach der Pflanzaktion an zwei verschiedenen Standorten im Wiesenbronner Gemeindewald machten sich Kinder und "Begleitpersonal" wieder auf den Rückweg zum Kinderhort.