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Positive Badesaison-Bilanz im Einersheimer Terrassenbad
Heuer kamen mehr als doppelt so viele Besucherinnen und Besucher wie im vergangenen Jahr ins Markt Einersheimer Terrassenbad.
Foto: Hartmut Hess
Markt Einersheim – Recht positiv gestaltet sich heuer die Badesaisonbilanz für das Markt Einersheimer Terrassenbad. Erstens gab es keinerlei Badeunfälle, zweitens fielen die Besucherzahlen weit besser aus als im Vorjahr, als die Corona-Auflagen und vor allem das lausige Sommerwetter die Saison sprichwörtlich verregnet hatten. Da war es nicht schwer, die Besucherzahlen mit rund 23.000 Personen heuer um über das Doppelte zu steigern.

Wie Bürgermeister Herbert Volkamer in der Ratssitzung informierte, beliefen sich die Gesamteinnahmen auf rund 34.700 Euro. Trotz guten Wirtschaftens wird – wie seit Jahren – ein Defizit im Terrassenbad geschrieben. Heuer ist mit einem Fehlbetrag – einschließlich der Verrechnung des Bauhofpersonals - von voraussichtlich 40.000 Euro zu rechnen. Dass die Gemeinde nicht noch viel mehr zuschießen muss, dafür sorgen 21 Personen, die ehrenamtlich im Terrassenbad tätig sind. Sie tun als Badeaufsicht, Kassenpersonal oder als Reinigungskraft Dienst, was der Gemeinde die Personalkosten ungemein reduziert. Das Freibad hatte heuer 98 Öffnungstage. Absolute Spitze war der 19. Juni. An diesem Tag wurde mit 1076 Gästen zum einzigen Mal in diesem Jahr die Tausender-Schallmauer durchbrochen.

Gemeinderat unterstützt Vorhaben der Landrätin

Die Ratsrunde unterstützte das Vorhaben von Landrätin Tamara Bischof, die als stellvertretende Vorsitzende des Regionalen Planungsverbandes in diesem Gremium einen Antrag einbringen will, um eine Änderung der bisherigen Beschlusslage zur Ausweisung von Sondergebieten für Windkraftanlagen zu erwirken. Vor Jahren hatte der Planungsverband alle angedachten Standorte für Windkraftanlagen im Steigerwald zum Ausschlussgebiet erklärt. Die Landrätin hat in einem Brief an die beteiligten Kommunen ihre Intention dargelegt, die Umsetzung von Vorhaben zur Gewinnung erneuerbarer Energien zu unterstützen. "Ich möchte unseren Landkreis nachhaltig und zukunftssicher machen", schrieb die Landrätin und sie verwies auf geänderte Vorschriften und Rechtslage. Vor allem dem Ausbau der Windkraft misst Tamara Bischof eine "herausragende Bedeutung" zu.

Die Markt Einersheimer müssen sich – wie Bürgerinnen und Bürger in vielen umliegenden Kommunen auch – mit Wirkung Januar 2024 auf höhere Wasserpreise einstellen. Denn die Fernwasserversorgung Franken erhöht ihren Verkaufspreis an die Kommunen pro Kubikmeter Trinkwasser von derzeit 1,20 Euro auf 1,35 Euro. Diese Preiserhöhung muss die Gemeinde nach einer Neukalkulation an die Bürger weitergeben.

Gemeinde macht mit beim Leader-Aktionstag

Die sieben Mitgliedskommunen der kommunalen Allianz Südost 7/22 haben vereinbart, die Prüfung von Elektrogeräten in ihren Gebäuden gebündelt durchführen zu lassen. Die Arbeiten in den sieben Kommunen wird die Obernbreiter Firma Löther für rund 2.000 Euro durchführen. Die Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken gewährte der Gemeinde jetzt eine zweite Zuschuss-Tranche von 14.476 Euro für das Museum "Grafschaft Rechteren-Limpurg-Speckfeld" im Würzburger Tor.

Über das Leader-Programm fließen seit 20 Jahren Zuschüsse in den Landkreis. Aus diesem Grund wird es am 16. Oktober einen Leader-Aktionstag geben. Auch Markt Einersheim beteiligt sich mit mehreren Programmpunkten. So wird das Museum im Würzburger Tor geöffnet sein, auf die Besucher warten ein Weinbergs-Spaziergang, eine Pilzsuche auf dem Traumrunden-Premiumwanderweg und ein Weinausschank am terroir-f-Punkt, der Vogelsang-Aussichtsplattform.

Der Gemeinderat muss im kommenden Haushalt 15.000 Euro einstellen für eine Pumpe zur Beckenreinigung in der Kläranlage.